Schlagwort-Archiv: Kinder in Not

Spendenaufruf für Daniella

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25 Jahre nach Tschernobyl

Foto: © Erika Ströver / Ein Original-Kinderbild aus Belarus drückt die Folgen von Tschernobyl aus.

Foto: © Erika Ströver / Ein Original-Kinderbild aus Belarus drückt die Folgen von Tschernobyl aus.

Tschernobyl und Fukushima beweisen mir, dass Menschen erst sehr spät aus Fehlern lernen. Ein Fehler ist es, anzunehmen, dass Atomkraft sauber und sicher sei und dass das sogenannte Restrisiko nur in der Theorie auftreten würde. Doch die Realität zeigt uns immer wieder, dass unsere vermeintliche Sicherheit auf allzu tönernen Füßen steht. Doch die Atomkraftgegner sind durch die aktuellen Ereignisse in Fukushima wieder erstarkt.
Ich glaube, dass meine Arbeit „Hilfe für die Erben von Tschernobyl“ seit 1991 daher ganz wichtig war. Diese Arbeit mit den Strahlenopfern aus Weißrussland (Belarus)  trug dazu bei, dass viele Bürger unserer Stadt die Opfer einer solchen Atomkatastrophe nicht völlig vergaßen. Denn eine wirkliche Wende von politischer Seite aus ist in den letzten Jahrzehnten trotz aller Appelle und trotz aller Initiativen nicht bewirkt worden. Ganz im Gegenteil setzte man doch auch in Deutschland wieder auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg.  Daher sehe ich in meiner Arbeit u. a. den Schwerpunkt in der Stärkung der Basisdemokratie.

Ein Wandel kann es nur von unten aus geben, indem Menschen ganz konkret erfahren, was es heißt, mit den Folgen einer atomaren Verseuchung zu leben. Konkret  bedeutet es für mich, zusammen mit Gasteltern aus Dortmund und Umgebung sich mit weißrussischen Strahlenopfern über gemeinsam Erreichtes zu freuen, aber auch, mit ihnen über schicksalhafte Ereignisse zu trauern. So entstehen Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und gleichzeitig  werden die für uns oft abstrakten Folgen einer Atomkraft bzw.  der vermeintlich so sicheren und sauberen Kernenergie mit dem so kalt klingenden Begriff des Restrisikos erst spürbar bzw. erlebbar, auch für uns Bürger in NRW. Denn was es heißt, wenn nach Tschernobyl Kinder bereits entstellt und krank zur Welt kommen, wenn die Lebensmittel größtenteils  verstrahlt sind, das erleben die Dortmunder Gasteltern erst in der Begegnung mit unseren weißrussischen Gästen und Freunden.  Auch dann setzt ein Nachdenken ein, wie würden wir uns in einem solchen Fall verhalten? Würden wir alles besser machen? Oft können wir dann nur im ersten Moment schweigen, um im zweiten Moment zu bestärken, Mut zu machen und Hoffnung zu geben. Aber das Ganze ist keine einseitige Geschichte, denn auch wir Deutsche können von ihnen lernen.

Wir können lernen, nicht aufzugeben, nicht zu resignieren, trotz der Tatsache, dass das wahr gewordene Restrisiko in Weißrussland bedeutet, dass ein ganzes Volk völlig aus den Fugen geraten ist. Wir lernen, unsere eigene Position zu hinterfragen und nutzen die konkrete Erfahrung und den langjährigen Austausch, uns immer wieder stark zu machen für die vernünftigen Alternativen. Und das kann mit absoluter Sicherheit nicht bedeuten, den Weg in Richtung SuperGAU zu unterstützen.

Umso wichtiger aus meiner Sicht, die jetzt sich ergebene Situation in Richtung erneuerbare Energie weiter einzuschlagen, damit ein solches Unglück nicht wieder passieren kann. Auch sollten wir in Deutschland uns  als Vorbild für andere Länder sehen, die trotz Tschernobyl andere Lehren gezogen haben. Nach wie vor setze ich allerdings auf die konkrete Zusammenarbeit mit unseren Gästen und Gasteltern, die in meinen Augen sehr viel mehr bewirken können, als vielleicht angenommen. Persönlich Erlebtes wird nicht so schnell vergessen und gute Ideen verschwinden nicht in irgendwelchen Schubladen. Menschen, die aus ihrem persönlichen Erleben heraus handeln, finden trotz vieler Widerstände auch in unserer Gesellschaft Gehör.

Daher lohnt es sich, weiter zu arbeiten und sich für diese Sache, die mir eine Herzensangelegeneit geworden ist, ein zusetzen. Beten Sie dafür, dass Ihre Kinder und Enkelkinder nie solch ein Trauma erleben wie es ein betroffenes  weißrussische Kind 1987 nach Tschernobyl gemalt hat.
Erika Ströver

Gäste aus Weißrussland (Belarus) & Neue, regelmäßige Gemeindeveranstaltungen

Als einladende Gemeinde haben wir wieder eine weißrussische Gruppe mit kranken Kindern zu Gast, die zur Erholung in Dortmund und Kamen sind.
Diese Kindern im Alter von 4-14 Jahren sind Leidtragende der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.

Ansprechpartnerin: Erika Ströver / 0231 – 27 86 45 / e_stroever@web.de

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Neue regelmäßige Veranstaltungen der Gemeinde:

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Regelmäßige Veranstaltungen

Sonntag:
09:30 – 10:00 Uhr   Gebetsgottesdienst (in russischer Sprache)
10:00 – 11:00 Uhr   Gottesdienst (in russischer Sprache)
10:00 – 11:00 Uhr   Sonntagsschule & Kindergottesdienst
11:00 – 12:00 Uhr   Gottesdienst

Ab 12.00 Uhr Nachgespräche bei Kaffee und Gebäck

Dienstag:
16:30 – 17:30 Uhr   Bibelstunde

Freitag:
18:00 – 19:30 Uhr   Bibelstudium (in russischer Sprache)

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Spende für „Die Erben von Tschernobyl – Kinder in Not“

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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-unna-kamen-bergkamen-holzwickede-und-boenen/tschernobylopfer-suchen-familien-id3687393.html

Second -Hand Markt im Cafè Hinterhof

Second -Hand Markt

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im Cafè Hinterhof

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Winterschlussverkauf

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Trödelmarkt

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06.02.10

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Samstag:

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11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Asselner Hellweg 133

Eingang Schlotweg

(hinter der Pizzeria Da Rocco)

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Angeboten werden:

Damen – Herren –

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Markenkleidung

Schuhe und Trödel

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Der Reinerlös dieser Aktion ist für den Ferienaufenthalt

Tschernobyl-geschädigter Kinder

im März – April 2010 in Dortmund und Kamen bestimmt.

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Information E. Ströver

0171/3695956

e_stroever@web.de

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt

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Herzliche Einladung zum Asselner Weihnachtsmarkt!
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Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln
wird auch heute (Sonntag, den 06.12.2009)
wieder für Sie da sein!
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Wir freuen uns auf Sie!
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[Ab 11 Uhr / Veranstaltungsort:
44319 Dortmund (-Asseln), Kreuzung Hagedorn / Grüningsweg]
Willkommen auf dem Asselner Weihnachtsmarkt 2009!

Willkommen auf dem Asselner Weihnachtsmarkt 2009!

Kinder in Not / Stand der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Do-Asseln

Kinder in Not / Stand der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Do-Asseln

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Asselner Weihnachtsmarkt

Heute (ab 11 Uhr) und morgen wird unsere Gemeinde wieder auf dem Asselner Weihnachtsmarkt (Stand 33) vertreten sein. Dazu laden wir herzlich ein!

Die Gemeinde unterstützt damit u. a. die Inititative „Kinder in Not“, die seit 1991 das Ziel hat, weißrussischen Kindern einen Erholungsaufenthalt in Dortmund und Umgebung zu ermöglichen. Nachweislich fördert ein solcher Aufenthalt die Gesundheit der jungen Gäste, die häufig unter den extremen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden.

Advents-Basar zugunsten von Tschernobylkindern

Adventskerze

Damit sich auch im nächsten Jahr 2010 wieder weißrussische Kinder von den Folgen der Tschernobylkatastrophe in Dortmund und Umgebung erholen können, findet der alljährliche Adventsbasar HEUTE in unserem Gemeinde-Cafè in Dortmund-Asseln statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer, den Sie sich hier herunterladen und ausdrucken können:

2009_11_28_basar_plakat_fuer_den_aushang_.pdf

Gäste-Gottesdienst in unserer Freikirche und Konzert in der Lutherkirche

Begrüßung zum Gastelterngottesdienst in Asseln
Begrüßung zum Gastelterngottesdienst in Asseln

Am 28.06.2009 feierten wir in unserer Gemeinde mit weißrussischen großen und kleinen Gästen einen Gottesdienst: Seit genau 18 Jahren lädt die Gemeinde tschernobyl-geschädigte Kinder zur Erholung nach Dortmund ein. Die kleinen Gäste leiden an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe.

Der weißrussische Lehrerchor singt in der EFG-Dortmund-Asseln
Der weißrussische Lehrerchor singt in der EFG-Dortmund-Asseln

Der Tschaikowsky-Chor aus der weißrussischen Stadt Gomel erfreute uns an diesem Morgen mit seinem eindrucksvollen Gesang.

Der weißrussische Lehrerchor singt in der EFG-Dortmund-Asseln
Der weißrussische Lehrerchor singt in der EFG-Dortmund-Asseln
Predigt zum Gasteltern-Gottesdienst in der EFG Do-Asseln
Predigt zum Gasteltern-Gottesdienst in der EFG Do-Asseln

Friederike Faß predigte (mit Simultanübersetzung ins Russische) über den Psalm 91, der auf anschauliche Art und Weise deutlich macht, wie GOTT uns Menschen unter SEINEN Schutz nimmt:

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe!“

Die Predigt können Sie sich gerne hier downloaden:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2009_06_28_predigt_f._fass.pdf

Predigt über den Psalm 91
Predigt über den Psalm 91

Im Anschluss gab es – wie üblich- Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen.

Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst
Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst

Am Abend trat der Tschaikowsky-Chor – wie angekündigt – in der Lutherkirche zu Dortmund-Asseln auf. Die Spenden-Einnahmen kamen der Tschernobyl-Arbeit („Kinder in Not“ / Erika Ströver) zugute. Hier einige Bilder:

Der Tschaikowsky-Chor singt in der Lutherkirche zu Dortmund-Asseln
Der Tschaikowsky-Chor singt in der Lutherkirche zu Dortmund-Asseln
Zuhörer/-innen in der Lutherkirche zu Do-Asseln
Zuhörer/-innen in der Lutherkirche zu Do-Asseln
Der weißrussische Tschaikowsky-Chor musiziert in der Lutherkirche zu Dortmund-Asseln
Der weißrussische Tschaikowsky-Chor musiziert in der Lutherkirche zu Dortmund-Asseln
Ein Duett
Ein Duett
Der Tschaikowsky-Chor verneigt sich

Der Tschaikowsky-Chor verneigt sich

Beifall

Beifall