Schlagwort-Archiv: JESUS CHRISTUS

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Bibelgesprächskreis

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11

Thema: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Dortmund-Asseln, Juni 2012

A. Verfolgung und Bedrohung (Apg. 4,1 – 4,31)

Das Thema unseres letzten Bibelgespräches (siehe auch: http://asselner.gemeinde-inter.net/2012/05/22/apostelgeschichte-3-1-26-die-heilung-des-gelaehmten) war das Wunder an einem Mann, 40 Jahre alt, der von Mutterleibe an gelähmt gewesen war. Petrus und Johannes begegneten ihm an der sog. „schönen“ Tür des Tempels und Petrus durfte ihn in apostolischer Vollmacht heilen.

Der Gelähmte ist geheilt, aber nun geht Verfolgung los.

Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen“, hat Jesus schon in Joh.15, 20 zu seinen Jüngern gesagt. Das müssen Petrus und Johannes nun erfahren.

Der Tempelhauptmann, die Priester und Sadduzäer treten vor und stecken sie über Nacht ins Gefängnis.

Es ist ja für diese Oberen des jüdischen Volkes eine unerhörte Herausforderung, aus dem Munde der Apostel immer wieder zu hören: „Jesus ist der verheißene Messias, er ist wirklich auferstanden, er ist der, von dem schon die Propheten gesagt haben.“ Und auch: „In seinem Namen ist das Wunder an dem Gelähmten geschehen.“

Unter Drohen verbietet man Petrus und Johannes, weiter von Jesus zu reden und zu lehren. Petrus und Johannes aber antworten: „Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott? Wir können`s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg. 4, 19 u. 20)

Die Oberen der Juden lassen sie gehen

Die junge Gemeinde ist in einer Notsituation.

Da kann nur Gott helfen.

Petrus und Johannes und die, die ihnen nahe stehen, kommen zum Gebet zusammen.

Und es fällt ihnen der zweite Psalm ein, den David ca. 1000 Jahre vorher geschrieben hat und der eben solch eine Situation anspricht. In Anlehnung daran sprechen sie die betreffenden Verse vor Gott aus mit der dringenden Bitte um seine Hilfe (Ps. 2, 1. u. 2):

Warum toben die Heiden und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist? Die Könige der Erde treten zusammen und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Gesalbten.“ (Mit „Heiden“ sind sicherlich die Römer gemeint, bei „Völker“ ist wohl an die verschiedenen Völkerschaften Israels zu denken, Könige und Fürsten sind die jeweils Oberen)

Und weiter rufen sie:

Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels. …. Und nun, Herr, sieh ihr Drohen an und gib deinen Knechten mit aller Freimut zu reden dein Wort. Strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“ (Apg. 4, 27-30)

Die Stätte bebte, heißt es, und sie wurden mit Heiligem Geist erfüllt und redeten mit Freimut das Wort von Jesus. Wie wir später hören, bestätigte Gott auch durch Wunder und Zeichen weiter ihren Dienst.

B. Heuchelei in der Gemeinde (Apg.4,32 – 5,11)

Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele“, heißt es Apg. 4,32.

Es war niemand mehr unter ihnen, der Not litt. Sie teilten ihren Besitz, verkauften sogar Äcker um einander zu helfen. Das erlöste Geld brachten sie den Aposteln, die es verwalteten.

Ananias und Saphira hatten auch einen Acker verkauft und brachten Geld zu den Aposteln. Es war nicht der ganze Betrag, sie gaben aber vor, es sei alles, was sie erhalten hätten. Petrus durchschaute den Betrug, die Heuchelei. „Ihr hättet doch einen Teil behalten können,“ sagte er. „So habt ihr Gott und den Heiligen Geist belogen.“

Zuerst ist es Ananias, dann Saphira, die so zu Petrus kommen. Beide fallen tot um.

Ist Gott so streng? So hart?

Wir sollten uns kein falsches Bild von Gott machen. Auch wenn Gott Liebe ist, gab es neben Heilungswundern schon immer Strafwunder Gottes. Und zur Vollmacht der Apostel gehörte auch Gemeindezucht.

Zu bedenken ist allerdings auch, dass wir hier noch in der von Petrus in seiner Pfingstpredigt angesprochenen pfingstlichen Phase sind, einer Vorwegnahme der bei Joel 3 angekündigten Zeit mit ihren Wundern und Zeichen – und Gerichten.

Nach dem Gesetz des Mose wurde jeder, der bewusst und willentlich sündigte, streng bestraft und aus dem Volke ausgerottet. Ähnlich strenge Gesetze wird es im sog. tausenjährigen Reich nach dem Wiederkommen Jesu geben. Satan ist gebunden, er kann die Menschen nicht mehr verführen. Es ist Friede und Sicherheit ringsum, das Land ist fruchtbar und bringt reiche Ernte, ein idealer Zustand. Aber leider ist damit das menschliche Herz nicht geändert. Selbst unter diesen gut geordneten Umständen geschieht noch Sünde. Es war wohl Karl Marx, der meinte, dass man nur die Umstände ändern müsse, damit die Menschen anders würden. Hier wird uns gezeigt, dass das menschliche Herz dasselbe bleibt, es sei denn, Jesus verändert es durch den Heiligen Geist zu einem neuen Denken, Fühlen, Wollen.

So werden in dieser Vorschattung des kommenden Königreiches die dann geltenden Gesetze an Ananias und Saphira zur Anwendung gebracht.

Aus der Bibel wissen wir nun weiter, dass am Ende dieser heilsgeschichtlichen Phase Satan noch einmal losgelassen wird und dass es ihm wieder gelingt, ganze Völkerschaften zu verführen. Aber es fällt Feuer vom Himmel und die Feinde Gottes werden vernichtet. „Es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.“ (Offb. 20,9)

Aber Gottes Wege enden nie bei Gericht. Wie sagte einmal jemand:

Gottes Zorn ist die Temperatur seiner Liebe.“

Seine Wege mit der Menschheit haben ein Ziel.

Paulus sagt es uns in Rö. 11, 36:

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.“ Oder

Gott wird alles in allem sein.“ (1. Kor.15,28)

Ursula Riepe

Ursula Riepe

—————-

Diesen Text können Sie sich wie üblich auch gerne als Pdf-Datei hier herunterladen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2012_06_11_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Bibelgesprächskreis: Die Pfingstpredigt des Apostels Petrus

Da trat Petrus vor sie hin mit den Elfen und erhob seine Stimme…“

So beginnt unser Text und es heißt weiter: „Ihr jüdischen Männer und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das folgende sollt ihr wissen:…“

Und nun spricht Petrus das Geschehen an, das Brausen, die feurigen Zungen, die weiteren Wunder und Zeichen und erklärt es als eine Erfüllung der durch die Propheten über die Jahrhunderte dem Volke Israel gegebenen Verheißungen.

Ja, dem Volke Israel. Hier geschieht nicht die Gründung allgemein der christlichen Gemeinden weltweit, obwohl sie hier ihre Wurzeln hat, es ist zuerst einmal die Erfüllung der Verheißungen an Israel und das bezeichnenderweise an einem speziell jüdischen Fest (Fest der Wochen, 50 Tage nach Passah, Fest der Erstlinge der Ernte – hier Symbol für die erste Frucht der ersten Jesusgläubigen nach seinem Tod und seiner Auferstehung).

Jes. 44,3:

Denn ich werde Wasser gießen auf das Dürftige und auf das Trockene. Ich werde meinen Geist ausgießen auf deinen Samen und meinen Segen auf deine Sprößlinge.“

Hes. 36,27: „Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Innerstes geben.“

Petrus liest eine andere besonders prägnante Stelle vor, Joel 3, 1-5.

Da steht es, was an Wundern und Zeichen Israel geschenkt werden soll. Allerdings „danach“.

Wenn Prophetien geschehen bzw. geschahen, so gab und gibt es es Teil- und Vorerfüllungen. Schrittweise offenbart Gott oft erst seine Geheimnisse.

Danach“ meint sicher nach der Wiederannahme bzw. Wiederherstellung Israels. Sieht Petrus sie jetzt gegeben?

Zum einen verändert er den Joel-Text und sagt, Gott gibt v o n seinem Geist. Das ist Teilerfüllung.

Zum anderen erklärt er: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, damit die Zeit der Erquickung komme vor dem Angesicht des Herrn“.

Mit Zeit der Erquickung kann in dem Zusammenhang nur die Wiederkunft des Messias gemeint sein und damit die Aufrichtung des von ihm bzw. den Propheten verheißenen Königreiches.

Jedenfalls ruft Petrus mit ganzem Ernst und Eifer zur Buße. Sie, die Juden, haben den ihnen von Gott verheißenen und gesandten Retter, Erlöser durch die Hände der Ungläubigen kreuzigen und töten lassen. Das ist große Schuld. Seine Anklagen sind ernst.

Aber Jesus ist auferstanden, er lebt. Man ziehe Konsequenzen.

Viele taten das. 3000 ließen sich an diesem Tage taufen und wurden „hinzugetan“ zur Schar der Jünger.

Es geschahen noch manche Aufbrüche des Glaubens, Gott ließ Wunder und Wunder geschehen, und doch –

ab Mitte der Apostelgeschichte erfahren wir, dass doch kein endgültiger Durchbruch geschehen ist.

Juden lehnen weiterhin ab. Von den Aposteln hören wir immer weniger, Gott beginnt ein neues Kapitel seiner Wege mit den Menschen.

Paulus tritt auf. Paulus als Sonderbeauftragter für die Nationen mit seiner ihm gegebenen Botschaft der totalen Gnade.

Beim Apostelkonzil hatten ihn die Leiter der Jerusalemer Gemeinde bestätigt, hatten seine Gnadenbotschaft anerkannt und ihm den Auftrag gegeben, zu den Nationen zu gehen .(Apostelgesch. 15 , Gal. 2,9)

Ohne des Gesetztes Werke, allein durch den Glauben“(Rö. 3, 28), war seine Botschaft an die Nationen, die Nichtjuden.

Israel wird noch einmal beiseite gestellt, bis…

ja, bis die von Gott bestimmte Zahl der „Heiden“ sich hat rufen lassen. (Rö. 11,25). Dann endlich wird Gott mit Israel neu beginnen und alle seine Pläne ausführen. Dann endlich wird „die Hütte Davids“ (Amos 9, 11) aufgebaut werden und Israel zum Segen für die Völker werden. (Apg. 15,16 – 17)

Und dann wird wohl auch die Zeit sein, da Petrus seinen ihn vom Herrn (Matth. 16, 19) zugesagten Schlüssel des Himmelreiches kräftig gebrauchen darf.

Bis jetzt war auch da nur Vorerfüllung. Einige Tausend ließen sich Pfingsten und danach rufen, den Samaritanern durfte Petrus die Botschaft vom Heil in Jesus bringen und sie empfingen Heiligen Geist, als er ihnen die Hände auflegte. Im Hause des Kornelius tat er Türen für Jesus auf, dann trat er immer mehr hinter Paulus zurück. Seine Zeit kommt noch.

Sein Schlüsseldienst ist wohl noch in Wartestellung, in einer Zeit des Überganges, bis im Millenium Israel seinen Auftrag an den Völkern ausführen wird.

Wir aber dürfen uns von Paulus rufen und belehren lassen: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Eph. 2, 8-10)

Ursula Riepe (11.10.2009)

Ursula Riepe

——————————————–

Den oben abgebildeten Text können Sie sich wie gewohnt auch hier als Pdf-Datei herunterladen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2012_05_05_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Brief des Paulus an die Philipper, Kapitel 2, Vers 1- 11 und Kapitel 2, Vers 12 – 18

Bibelgesprächskreis

Thema: Brief des Paulus an die Philipper,

Kapitel 2, Vers 1- 11 und Kapitel 2, Vers 12 – 18

Einige Punkte der letzten 2 Bibelstunden, die hier nicht ausführlich besprochen werden können, die aber Anregungen zu Weiterdenken geben wollen.

1. „ Die Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus (war)“.

Wie war Jesus Christus gesinnt?

Antworten finden wir bei Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, den sog. 4 Evangelisten, die über die Jahre des öffentlichen Wirkens Jesu in Israel geschrieben haben. Wir hören von seiner Liebe, Weisheit, Güte und Barmherzigkeit. Er war den Menschen nahe, verstand sie und half ihnen, wo er konnte.

Können wir diese Gesinnung auch haben? Wie sieht es bei uns im Herzen oft aus? Da ist wohl niemand, der sagen kann: „Ich bin so, wie ich sein sollte“.

Paulus zeigt uns in seinen Briefen einen Weg, Jesus ähnlich zu werden, wachstümlich zu einem neuen Denken und Tun zu kommen.

2. Brief an die Korinther Kap. 5,Vers 17: „Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“.

Das bereits früher erwähnte Bild von Raupe und Schmetterling zeigt beispielhaft die Veränderung , wie sie durch eine Anbindung an Jesus Christus geschieht.

Auch der Brief an die Galater kann weiterhelfen. In Kap. 5, Vers 22 schreibt Paulus von den Früchten, die im Leben eines Menschen geschehen, der sich auf Jesus ganz einlässt und vom Heiligen Geist geleitet wird: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung“. Früchte werden geschenkt. Die Äpfel am Baum lässt ein Höherer wachsen, Frucht des Heiligen Geistes, des Lebens mit Jesus, ist Geschenk bzw. darf erbeten werden.

2. der sog. Christushymnus

Hier wird uns die ganze Größe Jesu vor Augen gestellt. Luther hat diese Worte beeindruckend übersetzt:

„Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub.
Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich selbst
und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich
und der Erscheinung nach
als Mensch erkannt.
Er erniedrigte sich selbst
und ward gehorsam bis zum Tode,
ja zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht
und hat ihm den Namen gegeben,
der über alle Namen ist,
dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen
aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden
und unter der Erde sind
und alle Zungen bekennen (huldigen, preisen) sollen
dass Jesus Christus der Herr ist
zur Ehre Gottes, des Vaters“.

Diese Verse sprechen eigentlich für sich. Wie gewaltig ist es, dass der Sohn Gottes sich so erniedrigt, dass er in unsere Menschengestalt und Menschenwelt kommt und für uns sich an das Kreuz schlagen lässt und einen qualvollen Tod stirbt!

Aber – die Geschichte geht weiter. Er ist auferstanden. Er lebt. Er kümmert sich um uns. Er ruft und führt und lehrt uns.

Und das Ziel ist die lobende Anbetung aller Menschen aller Zeiten.

Das hier gebrauchte griechische Wort für „bekennen, preisen“ ist das gleiche, das Jesus in Matthäus 11, 25 gebraucht, als er seinen Vater freudig dankt , dass gerade schwache, unbedeutende Menschen seine Botschaft verstehen dürfen.

3. „Arbeitet an der Vollendung Eurer Errettung mit Furcht und Zittern! Gott ist es ja, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu (seinem) Wohlgefallen.“

Wie soll ich das verstehen? Das ist doch paradox, unlogisch!

Wie auch andere Bibelstellen zeigen, geht es zuerst einmal um die nötige Ehrfurcht Gott, dem Höchsten, gegenüber, dazu um ganzen Einsatz, ganze Hingabe. Das Zittern ist möglicherweise eine bildhafte Formel um den Ernst der Aussage zu unterstreichen. Wenn man allerdings an das Buch der Offenbarung herangeht und die dort angekündigten Gerichte liest, ist Zittern durchaus angesagt.

Andererseits wird das Wirken Gottes betont. „Du musst ziehen, mein Bemühen ist zu mangelhaft.“ heißt es in einem Gesangbuchlied. Wir sind gerufen, der Anfang liegt immer bei Gott. Wir erkennen gewöhnlich erst im Laufe der Jahre, dass wir letztlich nur Beschenkte sind, dass Gott es war, der uns fähig und willig machte, ihn bzw. Jesus in unser Leben aufzunehmen. Und Gott wirkt weiter in unser Leben hinein, er gestaltet es neu und führt uns am Ende dahin, dass wir seinen Willen gerne tun.

Nur so können wir auch die Ermahnungen verstehen, die nun folgen: „Tut alles ohne Murren und Zweifelsgedanken, damit ihr (Menschen) werdet ohne Tadel und ohne Falsch, Kinder Gottes ohne Fehl und Makel inmitten verdrehter und verkehrter Zeitgenossen, unter denen ihr leuchtet wie Himmelskörper in der Welt.“

Christsein ist Wachsen und Werden. Wir brauchen dazu allerdings Nahrung. Die finden wir in der Bibel, im Gebet, im Lernen mit anderen Christen bei Predigt und Gespräch. Und was kann es Schöneres geben, dass wir ein Licht sein dürfen für Menschen in ihrer wie auch immer gearteten Lebensnot.

Paulus gibt Ermahnung, aber er zeigt gleichzeitig stets auf, dass die Erfüllungskraft in Jesus liegt. Und doch spricht er auch von seinem Mühen. Er freut sich, dass er an den Philipperchristen sehen kann, dass es nicht vergeblich gewesen ist. Es stärkt ihn auf dem Wege, der – er ahnt es – zum Märtyrertod führt.

Die Bibelzitate sind entnommen:

Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers revidierte Fassung 1984,

Neues Testament übersetzt und erklärt von Heinz Schumacher Hänssler Verlag 2002

Ursula Riepe

—————————————————————

Diesen Text können Sie sich wieder gerne in Form einer Pdf-Datei downloaden:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_04_26_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Brief des Paulus an die Philipper, Kapitel 1, Vers 12 bis 30

Bibelgesprächskreis

Thema: Brief des Paulus an die Philipper, Kapitel 1, Vers 12 bis 30

Wem viel vergeben wurde, der liebt viel“ bzw.

wenn nur das Evangelium gefördert wird!“

Wenn nur das Evangelium gefördert wird“, so schreibt Paulus an die Gemeinde in Philippi wahrscheinlich aus seiner ersten Gefangenschaft in Rom etwa um das Jahr 60 nach Christi Geburt.

Es war ein „gemäßigtes“ Gefängnis, in dem er sich befand. Er hatte eine eigene Wohnung, durfte Besucher empfangen, stand aber unter Bewachung römischer Soldaten. Er war nicht frei, nähere Umstände muss man vielleicht in der Zeitgeschichte suchen. Jedenfalls war er nicht in einem Luxushotel, ganz gewiss nicht.

Keine Klage steckt in seinem Brief, sondern er beginnt schon in den ersten Versen des Briefes mit Lob und Dank an Gott und Worten der Liebe für die Philipperchristen.

Und dann schreibt er eben die Worte, dass ihm alles nicht wichtig ist gegenüber der Tatsache, dass seine Bedrängnis der Verbreitung des Evangeliums nützlich ist.

Wie kann er so denken, woher hat er die Kraft? Er hat doch schon viel um seines Glaubens willen aushalten müssen! Im 2. Brief an die Christen in Korinth schreibt er Jahre früher, dass er u.a. 5 mal 39 Stockschläge bekommen hat (40 nach jüdischem Gesetz erlaubt, aber es durften nicht mehr sein, also gab es lieber einen weniger), mehrfach war er im Gefängnis, einmal wurde er sogar gesteinigt.

Und nun wieder Gefangenschaft und kein Wort der Klage ist zu hören. Er freut sich, dass durch sein Leiden das Evangelium gefördert wird. Menschen merken auf, Christen bekommen neuen Mut und die Botschaft des Evangeliums dringt sogar bis in den kaiserlichen Palast.

Wie war es denn in Deutschland zur Zeit Hitlers? Es gab eine Reihe von Menschen, die um ihres Glaubens willen ins Gefängnis kamen, gefoltert und getötet wurden. Der Name Bonhoeffer fällt u.a. ein. Er wurde noch in den letzten Tagen des Krieges im KZ ermordet. Seine Bücher aber rufen und rütteln bis heute auf und ermutigen zur Christus-Nachfolge. Und sein Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag…“ hat Eingang in viele Gesangbücher gefunden und hat schon vielen Menschen neue Kraft gegeben.


Wieder ein Blick auf Paulus – so wurde er als römischer Bürger genannt, Saulus war dagegen sein hebräischer Name: Wer war er eigentlich? Er war Jude und hatte der strengen Glaubensrichtung der Pharisäer gehört und mit großem Eifer diejenigen verfolgt, die nach seinem Kreuzestod und Auferstehung glaubten, dass Jesus wirklich der Christus war, der Messias, der seit hunderten von Jahren von einer Reihe von Propheten immer wieder dem jüdischen Volk angekündigt war als Heiland und Retter der Welt. Saulus glaubte, Gott einen Gefallen zu tun, wenn er diese – wie er meinte Abtrünnigen – vor ein jüdisches Gericht brächte. So hören wir, dass er dabei war, als Stephanus, einer der ersten Christusnachfolger, gesteinigt wurde.

Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn“ heißt es Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 9 „und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führe“

Dann geschah etwas. Als er auf dem Wege war, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht und eine Stimme sprach zu ihm: „Saul(us), was verfolgst du m i c h ?“ Sofort merkte Saulus, wer da zu ihm sprach. Er erkannte zutiefst erschrocken, wie falsch sein bisheriges Denken gewesen war. Er hatte nicht nur die Jesusjünger sondern damit auch Jesus verfolgt.

Es waren Menschen da, die ihm weiterhalfen – er war von der Lichterscheinung blind geworden – nun lernte er mit dem Herzen, mit seinem ganzen Sein neu sehen und auch seine Augen wurden geheilt.

Wer viel gesündigt hat, der liebt viel“, so hörte ich vor Tagen einen Menschen sagen, der tief im Drogensumpf gesteckt hatte. Sein Leben schien verpfuscht. Durch Jesus und seine Hilfe, seine Vergebung, seine erneuernde Kraft, war er frei geworden zu einem sinnerfüllten Leben. Er sprach mit großer Freude und Dankbarkeit von dieser seiner Befreiung. Ihm war vergeben, er konnte neu beginnen.

Paulus wird ähnlich gefühlt haben. Sein Leben gehörte jetzt ganz Jesus. Dankbarkeit und Liebe füllten ihn aus. Sein eigenes Leben war ihm nicht mehr wichtig, Jesus war jetzt sein Herr, sein neuer „Chef“, für den er leben und kämpfen wollte

So kann er in dem o.a. Brief weiter schreiben: „Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise.“ Da waren doch wirklich Menschen, die von Jesus sprachen, predigten, aber es auf eine Weise taten, die Paulus als verletzend empfinden musste. Irgendwie spürte er böse Absicht, Neid und Eifersucht. Auch Christen können einander Not machen. Das sollte nicht sein, aber auch als Christ macht man schnell wieder Fehler und man braucht immer wieder Vergebung. Und man lernt. Paulus kann diese Leute ohne Verbitterung aushalten. Er hat Freunde, die für ihn beten und es geht um das Evangelium, Jesus wird bekannt.

Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn“ kann Paulus sagen. Das ist die Realität seines Lebens. Und so kann er erklären, dass er zwar gern schon bei Jesus wäre, aber um der vielen willen, denen er noch von Jesus sagen möchte, ist ihm auch das Leben eine gern angenommene Aufgabe.

Zum Schluss dieses Kapitels geht der Blick Paulus‘ noch einmal zur Gemeinde. Er ermahnt sie, für den Glauben des Evangeliums zu kämpfen und ruft sie auf, tapfer und ohne Angst zu sein, wenn auch sie um ihres Glaubens willen in Verfolgung und Bedrängnis geraten.

Euch wurde das Gnadengeschenk zuteil, für Christus da zu sein – nicht allein an ihn zu glauben sondern auch für ihn zu leiden“ (laut der „Schumacher“-Bibel-Übersetzung). Das mag hart klingen, aber sie wissen auch, dass sie dabei nicht allein sind, nie allein sind. Wie hat doch Jesus im Evangelium des Matthäus Kapitel 28, Vers 18 gesagt?

Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Das galt den Jüngern damals, das gilt den vielen verfolgten Christen unserer Zeit. Das gilt uns, in welcher Not wir uns auch befinden.

Ursula Riepe

————————————————————————-

Diesen Text können Sie sich wie gewohnt auch gerne in Form einer Pdf-Datei downloaden:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_04_05_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Brief des Paulus an die Kolosser, Kapitel 4, Vers 2 – 6

Bibelgesprächskreis

Thema: Brief des Paulus an die Kolosser, Kapitel 4, Vers 2 – 6

Seid beharrlich im Gebet

und wacht in IHM mit Danksagung!

Betet zugleich auch für uns,

dass GOTT uns eine Tür für das Wort auftue

und wir das Geheimnis CHRISTI sagen können,

um dessentwillen ich auch in Fesseln bin,

damit ich es offenbar mache, wie ich es sagen muss.

Verhaltet euch weise gegenüber denen,

Die draußen sind, und kauft die Zeit aus.

Eure Rede sei allezeit freundlich

Und mit Salz gewürzt,

dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Aus der Bibel, Kolosser 4, 2 – 6

Am Ende dieses beeindruckenden Briefes, der die Größe JESU CHRISTI eindringlich betont, beschäftigen wir uns mit den letzten u.E. wichtigen Aussagen:

1. „Seid beharrlich im Gebet „.

Beharrlich heißt ausdauernd. Wir dürfen immer wieder mit derselben Not zu Gott kommen, dürfen IHM „in den Ohren liegen“, allerdings bleibt ER der letztlich Entscheidende. Über unserem Willen und Verlangen und Flehen steht doch SEIN Wille und SEINE Verantwortung.

Von „Danksagung“ ist dabei bei Paulus die Rede. Kann man von Danksagung reden, wenn man von Erdbeben, Tsunami, Kernschmelze hört?

Vielleicht muss man GOTT näher kennenlernen, um dennoch nicht das Vertrauen in SEINE Weisheit zu verlieren. Ein Hiob konnte sagen „Ich weiß, dass mein ERSTATTER (ERLÖSER) lebt.“ (Hiob 19,25)

Das Gebet des Paulus betraf noch etwas anderes. Er mahnt an, dafür zu beten, dass GOTT „eine Tür des Wortes auftue“. Was ist gemeint? Einmal wohl, dass die gute Nachricht von JESUS CHRISTUS, dem HEILAND und RETTER aller Menschen, immer weiter ausgebreitet werden kann, zum anderen aber, dass die Menschen, die sie hören, sie auch aufnehmen, verstehen bzw. verstehen wollen. Dass GOTT sie innerlich bereit macht.

2. „Das Geheimnis CHRISTI erkennen“

In der Tat ist um die Person JESU CHRISTI manches schwer zu verstehen. Ist er wirklich GOTTES Sohn? Oder doch erst in der Taufe von GOTT zu seinem Sohn mit Spezialauftrag erklärt und berufen worden? Wie kann jemand für die Schuld der ganzen Welt sterben und damit eine Rechtfertigung vor dem heiligen GOTT erwirken?

Da gibt es viele Fragen.

Für Paulus sind das allerdings keine Fragen mehr. Es geht um mehr:

In den vorhergehenden Versen des Briefe wird uns Tieferes vermittelt:

Durch den Glauben (das meint hier, sich IHM anvertrauen) kommen wir in eine andere Lebenswirklichkeit hinein. Wir sind „in CHRISTUS“ und damit quasi eine Neuschöpfung

(2. Korinther 5, 17).

Vielleicht kann man da an Raupe und Schmetterling denken. Die Raupe lebt völlig anders und hat total andere Bedürfnisse als nachher der Schmetterling. Und doch kommt der eine aus dem anderen.

In Johannes 3, 3 spricht JESUS zu dem gelehrten Pharisäer Nikodemus von einer Neugeburt (griech. auch Neuzeugung) und der kluge Mann versteht es nicht.

Geheimnisse muss man zu erkennen versuchen und sie entfalten sich mehr und mehr.

3. Weise sein gegenüber den Menschen, die JESUS CHRISTUS noch nicht erkannt haben.

Das neue Leben mit CHRISTUS will gelebt werden.

Wir haben Aufgaben an unseren Mitmenschen. Was können wir tun? Was sollen wir sagen?

Eure Rede sei mit Salz gewürzt!“ Es geht also nicht um Oberflächlichkeiten, sondern um hilfreiches Aufmerken auf die Not des anderen, verstehen, ein gutes Wort sagen, trösten, vielleicht auch mitfreuen. Von Salz und Licht spricht Jesus einmal. Wir werden gebraucht, und wir dürfen uns von JESUS gebrauchen lassen.

Ursula Riepe

——————————————–

Diesen Text können Sie sich auch gerne in Form einer Pdf-Datei downloaden:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_03_16_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Brief des Paulus an die Kolosser, Kapitel 1, Vers 15 – 23

Bibelgesprächskreis

Thema: Brief des Paulus an die Kolosser, Kapitel 1, Vers 15 – 23

Es wurden verschiedene Schwerpunkte im Gespräch bedacht.

1. Christus, das Ebenbild Gottes.

Was ist ein Ebenbild? Körperliche und geistige Gleichheit. Gott ist Geist, dennoch heißt es, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf. Da gibt es Fragen.

Jesus sagt: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh. 10,30)

Wir lernen Jesus in den Evangelien kennen. So lernen wir auch Gott kennen.

2. Jesus Christus, der Sohn Gottes.

Im Psalm 2,7 wird uns gesagt:„Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“

Gott spricht es zu seinem Sohn vor der Schaffung der Welt.

Menschen und Engel sind geschaffene Wesen. Menschen können Freunde oder Feinde Gottes sein.

Sie können noch mehr sein: Kinder Gottes durch den Glauben und das Geschenk der Wiedergeburt.

(Joh. 3,3 uns 1. Joh.3,1)

3. Durch Jesus ist alles (das All) geschaffen.

Das meint die fernsten Sterne bis hin zu den unbekannten Tiefen der Meere mit ihren z.T. skurrilen Geschöpfen.

Die Schöpferkraft Jesu ist allumfassend. „Am Anfang war das Wort“ (Joh. 1,1-3)

Gott sprach „Es werde Licht!“ (1.Mose 1,3.)

Da ist nicht das Sonnenlicht gemeint, sondern vielmehr Energie, Dynamik.

Gott hat am ersten Schöpfungstag die allgemeine Strahlung, die Grundlage aller Materie, ins Leben gerufen. Materie ist nicht, Materie geschieht.

4. Die Gemeinde, der Leib Christi

Es ist eine unsichtbar Wirklichkeit, die an Christus Glaubenden bilden mit ihm eine Einheit, eine tiefe innere Verbindung. Sie sind Beauftrage für die Welt, die ihre Kraft, ihre Impulse aus der Nähe Jesu nehmen.

5. Er machte Frieden durch sein Blut am Kreuz.

Die Schuldfrage des Menschen wurde durch Jesus geklärt. Der gerechte Gott versöhnte die Welt mit sich (2. Kor. 5,10). Er war nicht unser Feind, die Initiative der Versöhnung ging von ihm aus.

Während auf der Offenbarungsstufe des Alten Testamentes Gesetz und Strafe die Richtschnur waren – auch wenn Gott immer wieder seine Liebe durchblicken ließ – dürfen wir seit Tod und Auferstehung Jesu als Befreite leben, Gnade annehmen .

Das Gesetz sagt: Tue, so wirst du leben (streng dich an, um Gott zu gefallen, ihm recht zu sein)

Die Gnade sagt: Lebe und Du wirst tun (Lebe mit Gott, er will Dich verändern, Dein Denken, Wollen, Tun)

6. Gott verändert uns, wenn wir mit ihm leben.

Das geschieht nicht von heute auf morgen. Es dauert letztlich ein ganzes Leben lang. Ein Wort, das vielleicht einiges erklärt: (Zitat unbek. Verf.) „Ich bat um Liebe und Gott schickte mir schwierige Menschen, damit ich das Lieben lerne.“

Gottes Wege mit denen, die sich ihm anvertraut haben, ist nicht immer einfach. Es kann durch manche Nöte gehen. Aber wir sind nie allein. Und wir sind dennoch geliebt. Und wir haben eine – wie Petrus schreibt (1.Petr. 1, 3) „lebendige Hoffnung“.

Wir sind diesem Leben und den mancherlei Nöten nicht hilflos preisgegeben. Wir haben einen Vater im Himmel, der ein Ziel für uns hat und uns auf dem Weg begleitet.

Ursula Riepe

————————————————-

Diesen Text können Sie sich gerne hier noch einmal downloaden:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_01_18_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

JESUS, unser Fürsprecher

Sommerblumen

Sommerblumen

Dass GOTT uns ernst nimmt und mit uns (verständlich) spricht, hat uns heute der Predigttext in Mose 18, 20 – 33 gezeigt. Abraham verhandelt regelrecht mit GOTT. Doch nicht immer scheint GOTT unsere Gebete zu erhören, jedenfalls nicht so, wie wir es manchmal gerne hätten. Martin Luther sagte dazu einmal:
„Wenn nicht geschieht, was wir wollen, geschieht etwas, was besser ist.“

Auch an JESUS ist der Kelch des Leidens nicht vorübergegangen, obwohl ER kurz vor dem Kreuzestod darum bat. JESUS erlebte also selbst, was es heißt: „Nicht mein Wille, sondern DEIN Wille geschehe.“

Und weil JESUS SEINEM VATER vertraut und dadurch den Tod besiegt hat, tritt der GOTTESSOHN heute für uns Menschen ein. Deshalb haben wir allen Grund, JESUS CHRISTUS dafür zu danken!

Wir als Gemeinde glauben das und freuen uns über jede(n), die/der genauso denkt und empfindet. Darum laden wir auch an dieser Stelle wieder herzlich zu unseren Gemeindeveranstaltungen ein und freuen uns über Ihr oder Dein Kommen!

Frohe Pfingsten!

Wir wünschen allen Leserinnen & Lesern frohe Pfingstfeiertage!

Pfingsten, das ist der Geburtstag des Christentums. Mit der Sendung des Heiligen Geistes beschenkt GOTT uns Menschen. GOTT lässt SEINE Kinder nicht alleine auf dieser Welt zurück, sondern sorgt in einzigartiger Weise dafür, dass sie getröstet werden und einen Beistand haben.

Warum der Heilige Geist für uns Christen so wichtig ist, erfahren Sie u. a. in dieser Predigt vom gestrigen Pfingstsonntag:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2009_05_31_s._stroever.pdf

Frohe Ostern!

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln wünscht allen Blogleserinnen & -Bloglesern ein frohes Osterfest!

Der heutige Ostergottesdienst stand ganz im Zeichen des Wiederauferstandenen CHRISTUS (Lukas 24):

„Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten?“

Diese Frage der zwei Engel (aus der Bibel: Lukas 24, Vers 5) an die Frauen spricht im Wesentlichen aus, woran wir Christen glauben:

JESUS CHRISTUS, Mensch & GOTTESsohn zugleich, ist nach biblischer Überlieferung nicht wirklich auf Golgatha gestorben und irgendwann verwest, sondern am dritten Tage nach der Kreuzigung wiederauferstanden!

Und wie es im orthodoxen Glauben üblich ist, wurde auch in unserer Gemeinde bezeugt:

CHRISTUS ist auferstanden. – ER ist wahrhaftig auferstanden!

Doch die Jünger wollten den herangeeilten Frauen nicht glauben. So erschien ihnen JESUS mehrfach selbst, gab sich u. a. durch das Brotbrechen zu erkennen und sprach zu seinen Jüngern: „Friede mit euch!“

Erst da erkannten sie ihn: „Der HERR ist wahrhaftig auferstanden…“ (vgl. Lukas 24, 34)

Predigt zum 3. Advent „Verheißung des Friedefürsten“

Aus Jesaja 9:

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende…“

xxx predigte am dritten Advent über den lang angekündigten Friedefürsten, dessen Kommen wir in der Weihnachtszeit feiern dürfen. Es ist schon erstaunlich, dass der Prophet Jesaja durch GOTT bereits 800 Jahre vor JESU Geburt SEIN Kommen in diese kalte und dunkle Welt ankündigte und die Menschen auf diese Weise ermutigen konnte: GOTT schenkt euch durch SEINEN Sohn JESUS CHRISTUS echten Frieden!

Sie möchten mehr über diesen lang ersehnten Friedefürsten erfahren? Klicken Sie einfach auf den folgenden Link:

xxx

Noch etwas Organisatorisches:

An diesem 4. Advent kommen wir um 10:30 Uhr zusammen, um gemeinsam Abendmahl zu feiern. Vormittags wird es ausnahmsweise keinen Predigtgottesdienst geben (aufgrund einer internen Adventsfeier am Nachmittag, Beginn 15:30 Uhr).

Jede und jeder ist herzlich eingeladen, GOTT in der Abendmahlfeier durch Gebet, Liedvorschlag oder Wortbeitrag etc. zu loben und IHM zu danken.

Die Bibelstunde wird erst wieder im Neuen Jahr 2009 stattfinden. Ein neues Thema wird noch geplant. Über Anregungen und über jede/jeden, die/der mitmacht, freuen wir uns! :-)

Allen Besucherinnen und Besuchern dieses Gemeinde-Weblogs einen gesegneten 4. Advent!