Schlagwort-Archiv: Erika Ströver

Ich will euch trösten

Vor einigen Tagen besuchte ich eine Krippenausstellung. Eine große Anzahl von Krippen, aufwändig dekoriert, standen zur Schau. Jede Krippe stellte die Weihnachtsgeschichte dar: Maria, Josef und das Jesuskind im Mittelpunkt; auf der einen Seite Hirten mit ihren Schafen und auf der anderen Seite die heiligen drei Könige. Ochs und Esel stehen im Hintergrund und über allem schwebte der Verkündigungsengel. Die Ställe waren z. T. nicht so spartanisch wie in der Weihnachtsgeschichte beschrieben, sondern oft sehr kunstvoll ausgeschmückt und aufgestylt, ja fast schon wie Luxus-Herbergen. Weiter hinten befand sich fast unscheinbar eine einfache Krippe aus buntem Blech, hergestellt von philippinischen Christen. Ein kurzer Hinweis erklärte, dass diese Krippe aus alten Blechdosen hergestellt worden war. Ich überlegte, wer diese Blechkrippe aus Dosen gebaut hatte, die vielleicht einmal Pestizide, Obst, Fisch oder Farben enthielten. Meine Fantasie malte mir viele Bilder vor Augen. Doch ein Gedanke ließ mich nicht los. Die Menschen auf den Philippinen haben die eigentliche Weihnachtsbotschaft verstanden, denn sie entleerten und säuberten die alten Blechdosen, schnitten sie zurecht und glätteten sie. Aus Altem entstand etwas Neues. Nichts von den Pestiziden, Säuren, Lack- und Farbresten… war mehr übrig.

„Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. “ (Bibel, Neues Testament, Lukas: Kapitel 2)- Jesus Christus wurde in Bethlehem geboren, um unsere Sinne und Herzen zu reinigen. Da bleibt keine Schuld, die uns von Gott trennt, mehr übrig.

Diese einfache Blechkrippe hat mir noch einmal deutlich gemacht, das unser „altes“ Leben von Jesus recycelt werden kann und dass damit etwas völlig Neues entsteht. Jesus will uns komplett erneuern und fordert uns auf, das alte Leben hinter uns zu lassen.

So können wir getrost ins Jahr 2016 gehen, so wie es in der Jahreslosung für 2016 heißt:
„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet…“

Ich wünsche es Ihnen, dass Sie mit dieser Zuversicht ins neue Jahr gehen können.

Erika Ströver

Second -Hand Markt

Second -Hand Markt

Trödel/Spielsachen

…im Cafè Hinterhof

Asselner Hellweg 131

(hinter der Pizzeria Da Rocco)

Eingang Schlotweg

vom 16/17.12.11

Freitag: 11:00Uhr – 17:00Uhr

Samstag: 11:00Uhr – 17:00Uhr

Angeboten werden:

Damen – Herrenkleidung

und Trödel

Der Reinerlös dieser Aktion ist für den Ferienaufenthalt Tschernobyl-geschädigter Kinder

e_stroever@web.de

Daniella hat es geschafft!

Nach der OP: Daniella kann wieder unbeschwert spielen!

Nach der OP: Daniella kann wieder unbeschwert spielen! Foto: Copyright © & Urheberrechte: Silvio Ströver

Bis zum letzten Augenblick haben die Eltern von Daniella gehofft, dass noch ein Wunder geschieht. Ihr schmerzfreies, fröhliches, gesund aussehendes Kind – zur OP zuzulassen, konnten sie allerdings nur schwer ertragen. Doch der Tumor hinter dem rechten Auge wurde als aktiv und zunehmend eingestuft.
Im Elternhaus krebskranker Kinder lernten sie dann eine junge Familie kennen, deren Sohn auch ein Retinoplastom im fortgeschrittenen Stadium hat.  „Was ist ein Auge im Verhältnis zum Leben eines Kindes?“ fragten sie Daniellas Eltern.
Am 26.08. wurde Daniella operiert. Nach zwei Tagen war das Schlimmste überstanden. Während die Eltern in tiefer Sorge vor der Zukunft ihres Kindes verharrten, wendete sich Daniella dem Leben zu. Ohne Schwierigkeiten bewegte sie sich wie selbstverständlich. Wir konnten nur staunen. Resolut und zielstrebig dirigierte sie ihre Eltern und ihre neuen deutschen Großmütter im Spiel. Nach einigen Tagen kam dann der histologische Befund:
Keine Metastasen, kein Anhaltspunkt für weitere Tumore! Freudentränen bei allen Beteiligten. Seit Donnerstag hat Daniella nun ein neues Auge genauso grünbraun wie das Linke. Unter Schreien wurde es angepasst und bereits im nächsten Augenblick von der kleinen Patientin im Spiegel bewundert. Daniella ist eine kleine Persönlichkeit und hat ihr „Leben im Griff“.
Dankbarkeit, die keine Grenzen findet, erfüllt nun die Herzen der Eltern. Dankbarkeit, die kaum Worte findet, das auszudrücken, was ihr Herz sagen möchte. Das Leben ihres Kindes wurde den Eltern, liebe Spenderinnen und Spender, mit Ihrer Hilfe neu geschenkt. Ohne Ihre Zuwendung hätte es keine OP in Deutschland gegeben! Am 10.09. ist Daniella mit Ihren Eltern in die Ukraine geflogen. Dort erwartet sie sehnsüchtig der große Bruder Andruscha, viereinhalb Jahre alt. Nach fünf Wochen werden Vater und Tochter zur medizinischen Kontrolle nach Deutschland kommen. Dann wird Daniellas provisorische Augenprothese wie geplant durch eine neue ersetzt. In den nächsten 5 Jahren wird Daniella regelmäßig in der Essener Uni-Klinik medizinisch betreut.

Abflug am Dortmunder Flughafen: Daniella und ihre Eltern freuen sich auf ihr Zuhause!

Abflug am Dortmunder Flughafen: Daniella und ihre Eltern freuen sich auf ihr Zuhause! Foto: Copyright © & Urheberrechte: Silvio Ströver

Auch ich möchte mich bei Ihnen als Organisatorin von „Hilfe für die Erben von Tschernobyl“ ganz herzlich für Ihre Gebete und finanzielle Hilfe bedanken und wünsche Ihnen Gottes Segen!

Erika Ströver

Spendenaufruf für Daniella

Hier geht es zum Artikel:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-unna-kamen-bergkamen-holzwickede-und-boenen/25-jahre-nach-tschernobyl-braucht-daniella-hilfe-id4941967.html

Spendenaufruf

Daniella braucht Ihre Hilfe!

Daniella braucht Ihre Hilfe!

Daniella ist 2 Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern in der Ukraine. Vor einigen Monaten veränderte sich das rechte Auge des kleinen Mädchens. Die besorgte Mutter recherchierte im Internet und stellte erschrocken fest, dass die Symptome auf ein Retinoblastom – ein bösartiger Tumor an der Augennetzhaut – hinwiesen.

In einer Augenklinik in Odessa wurde die Diagnose dann von den behandelnden Ärzten bestätigt. Durch eine falsch angesetzte Spritze spaltete sich der Tumor. Mit dem Hinweis, dass er nicht mehr operabel sei, wurde das Kind entlassen.
In ihrer Verzweiflung buchten die Eltern von ihren letzten Ersparnissen einen Flug nach Deutschland.

In der Essener Uniklinik wurde die Diagnose bestätigt und dringend zur OP geraten.
Gesamtkosten mit Nachversorgung: 20.000 Euro.

Am 23.08.11 ist der nächste Termin in Essen und der OP-Termin wird festgelegt.
Eine Hilfsorganisation hat sich bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.
Wir suchen nun Menschen,  die bereit sind,  Daniella mit einer Spende eine Lebenschance zu geben:

(…)

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar

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Zurzeit ist Daniella mit einer kleinen Gruppe krebskranker Kinder und ihren Müttern zur Erholung in Dortmund.

Ansprechpartnerin:

Erika Ströver

Tel.: 0231 – 27 86 45, Email: e_stroever@web.de

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Spendenaufruf als Pdf-Datei downloaden und aushängen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_08_Daniella.pdf

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Weitere Blogbeiträge zur Tschernobylarbeit:

http://asselner.gemeinde-inter.net/category/tschernobylarbeit/

25 Jahre nach Tschernobyl

Foto: © Erika Ströver / Ein Original-Kinderbild aus Belarus drückt die Folgen von Tschernobyl aus.

Foto: © Erika Ströver / Ein Original-Kinderbild aus Belarus drückt die Folgen von Tschernobyl aus.

Tschernobyl und Fukushima beweisen mir, dass Menschen erst sehr spät aus Fehlern lernen. Ein Fehler ist es, anzunehmen, dass Atomkraft sauber und sicher sei und dass das sogenannte Restrisiko nur in der Theorie auftreten würde. Doch die Realität zeigt uns immer wieder, dass unsere vermeintliche Sicherheit auf allzu tönernen Füßen steht. Doch die Atomkraftgegner sind durch die aktuellen Ereignisse in Fukushima wieder erstarkt.
Ich glaube, dass meine Arbeit „Hilfe für die Erben von Tschernobyl“ seit 1991 daher ganz wichtig war. Diese Arbeit mit den Strahlenopfern aus Weißrussland (Belarus)  trug dazu bei, dass viele Bürger unserer Stadt die Opfer einer solchen Atomkatastrophe nicht völlig vergaßen. Denn eine wirkliche Wende von politischer Seite aus ist in den letzten Jahrzehnten trotz aller Appelle und trotz aller Initiativen nicht bewirkt worden. Ganz im Gegenteil setzte man doch auch in Deutschland wieder auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg.  Daher sehe ich in meiner Arbeit u. a. den Schwerpunkt in der Stärkung der Basisdemokratie.

Ein Wandel kann es nur von unten aus geben, indem Menschen ganz konkret erfahren, was es heißt, mit den Folgen einer atomaren Verseuchung zu leben. Konkret  bedeutet es für mich, zusammen mit Gasteltern aus Dortmund und Umgebung sich mit weißrussischen Strahlenopfern über gemeinsam Erreichtes zu freuen, aber auch, mit ihnen über schicksalhafte Ereignisse zu trauern. So entstehen Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und gleichzeitig  werden die für uns oft abstrakten Folgen einer Atomkraft bzw.  der vermeintlich so sicheren und sauberen Kernenergie mit dem so kalt klingenden Begriff des Restrisikos erst spürbar bzw. erlebbar, auch für uns Bürger in NRW. Denn was es heißt, wenn nach Tschernobyl Kinder bereits entstellt und krank zur Welt kommen, wenn die Lebensmittel größtenteils  verstrahlt sind, das erleben die Dortmunder Gasteltern erst in der Begegnung mit unseren weißrussischen Gästen und Freunden.  Auch dann setzt ein Nachdenken ein, wie würden wir uns in einem solchen Fall verhalten? Würden wir alles besser machen? Oft können wir dann nur im ersten Moment schweigen, um im zweiten Moment zu bestärken, Mut zu machen und Hoffnung zu geben. Aber das Ganze ist keine einseitige Geschichte, denn auch wir Deutsche können von ihnen lernen.

Wir können lernen, nicht aufzugeben, nicht zu resignieren, trotz der Tatsache, dass das wahr gewordene Restrisiko in Weißrussland bedeutet, dass ein ganzes Volk völlig aus den Fugen geraten ist. Wir lernen, unsere eigene Position zu hinterfragen und nutzen die konkrete Erfahrung und den langjährigen Austausch, uns immer wieder stark zu machen für die vernünftigen Alternativen. Und das kann mit absoluter Sicherheit nicht bedeuten, den Weg in Richtung SuperGAU zu unterstützen.

Umso wichtiger aus meiner Sicht, die jetzt sich ergebene Situation in Richtung erneuerbare Energie weiter einzuschlagen, damit ein solches Unglück nicht wieder passieren kann. Auch sollten wir in Deutschland uns  als Vorbild für andere Länder sehen, die trotz Tschernobyl andere Lehren gezogen haben. Nach wie vor setze ich allerdings auf die konkrete Zusammenarbeit mit unseren Gästen und Gasteltern, die in meinen Augen sehr viel mehr bewirken können, als vielleicht angenommen. Persönlich Erlebtes wird nicht so schnell vergessen und gute Ideen verschwinden nicht in irgendwelchen Schubladen. Menschen, die aus ihrem persönlichen Erleben heraus handeln, finden trotz vieler Widerstände auch in unserer Gesellschaft Gehör.

Daher lohnt es sich, weiter zu arbeiten und sich für diese Sache, die mir eine Herzensangelegeneit geworden ist, ein zusetzen. Beten Sie dafür, dass Ihre Kinder und Enkelkinder nie solch ein Trauma erleben wie es ein betroffenes  weißrussische Kind 1987 nach Tschernobyl gemalt hat.
Erika Ströver

Spende für „Die Erben von Tschernobyl – Kinder in Not“

Hier geht es zum Artikel:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-unna-kamen-bergkamen-holzwickede-und-boenen/tschernobylopfer-suchen-familien-id3687393.html

Second -Hand Markt im Cafè Hinterhof

Second -Hand Markt

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im Cafè Hinterhof

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Winterschlussverkauf

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Trödelmarkt

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06.02.10

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Samstag:

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11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Asselner Hellweg 133

Eingang Schlotweg

(hinter der Pizzeria Da Rocco)

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Angeboten werden:

Damen – Herren –

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Markenkleidung

Schuhe und Trödel

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Der Reinerlös dieser Aktion ist für den Ferienaufenthalt

Tschernobyl-geschädigter Kinder

im März – April 2010 in Dortmund und Kamen bestimmt.

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Information E. Ströver

0171/3695956

e_stroever@web.de

Asselner Weihnachtsmarkt

Heute (ab 11 Uhr) und morgen wird unsere Gemeinde wieder auf dem Asselner Weihnachtsmarkt (Stand 33) vertreten sein. Dazu laden wir herzlich ein!

Die Gemeinde unterstützt damit u. a. die Inititative „Kinder in Not“, die seit 1991 das Ziel hat, weißrussischen Kindern einen Erholungsaufenthalt in Dortmund und Umgebung zu ermöglichen. Nachweislich fördert ein solcher Aufenthalt die Gesundheit der jungen Gäste, die häufig unter den extremen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden.