Schlagwort-Archiv: Dortmund

Ich will euch trösten

Vor einigen Tagen besuchte ich eine Krippenausstellung. Eine große Anzahl von Krippen, aufwändig dekoriert, standen zur Schau. Jede Krippe stellte die Weihnachtsgeschichte dar: Maria, Josef und das Jesuskind im Mittelpunkt; auf der einen Seite Hirten mit ihren Schafen und auf der anderen Seite die heiligen drei Könige. Ochs und Esel stehen im Hintergrund und über allem schwebte der Verkündigungsengel. Die Ställe waren z. T. nicht so spartanisch wie in der Weihnachtsgeschichte beschrieben, sondern oft sehr kunstvoll ausgeschmückt und aufgestylt, ja fast schon wie Luxus-Herbergen. Weiter hinten befand sich fast unscheinbar eine einfache Krippe aus buntem Blech, hergestellt von philippinischen Christen. Ein kurzer Hinweis erklärte, dass diese Krippe aus alten Blechdosen hergestellt worden war. Ich überlegte, wer diese Blechkrippe aus Dosen gebaut hatte, die vielleicht einmal Pestizide, Obst, Fisch oder Farben enthielten. Meine Fantasie malte mir viele Bilder vor Augen. Doch ein Gedanke ließ mich nicht los. Die Menschen auf den Philippinen haben die eigentliche Weihnachtsbotschaft verstanden, denn sie entleerten und säuberten die alten Blechdosen, schnitten sie zurecht und glätteten sie. Aus Altem entstand etwas Neues. Nichts von den Pestiziden, Säuren, Lack- und Farbresten… war mehr übrig.

„Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. “ (Bibel, Neues Testament, Lukas: Kapitel 2)- Jesus Christus wurde in Bethlehem geboren, um unsere Sinne und Herzen zu reinigen. Da bleibt keine Schuld, die uns von Gott trennt, mehr übrig.

Diese einfache Blechkrippe hat mir noch einmal deutlich gemacht, das unser „altes“ Leben von Jesus recycelt werden kann und dass damit etwas völlig Neues entsteht. Jesus will uns komplett erneuern und fordert uns auf, das alte Leben hinter uns zu lassen.

So können wir getrost ins Jahr 2016 gehen, so wie es in der Jahreslosung für 2016 heißt:
„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet…“

Ich wünsche es Ihnen, dass Sie mit dieser Zuversicht ins neue Jahr gehen können.

Erika Ströver

Gedanken zum Philipperbrief

Dortmund-Asseln, 22.09. 2015

Philipper 3,17 bis 4,23

Ein paar Gedanken aus unserem Bibelgesprächskreis zu Abschluss des Philipperbriefes:

Philipperbrief: Brief aus dem Gefängnis, aus Not, Mangel und Enge und doch ein Freudenbrief?

Ja, Paulus kann von Freude schreiben, die in ihm ist, großer und starker Freude.

Wie kann das sein?

Jesus Christus ist bei ihm.

Und so wie er durch die Verbindung mit Jesus immer wieder gestärkt wird, wünscht er das für seine Mitchristen, die Mitglieder der Gemeinde in Philippi.

Aber er muss tadeln. Viele führen, wie er urteilt, ihr Leben als Feinde Christi. Sie leben irdisch, weltlich. Reichtum, Ehre ist für sie wichtig, Vergnügen, Wohlleben. „Ihr Gott ist ihr Bauch“ sagt Paulus.

Er sagt seinen „Leuten“: „Unser Bürgerrecht ist im Himmel“.

Das meint, dass diejenigen, die wirklich entschieden und entschlossen hier auf der Erde schon mit Jesus leben, eine große Verheißung haben. Für sie ist wirklich schon ein fester Platz in der Himmelswelt quasi reserviert. Sie gehören schon dazu, zum Himmel, weil sie zu Gott gehören und weil sie Jesus Christus gehören.

Werdet meine „Mit-nachahmer“ sagt Paulus. Nicht einfach nur Nachahmer, wie es in etlichen Übersetzungen steht, sondern Menschen, die mit Paulus zusammen Jesus nachfolgen und dabei ihn als Vorbild haben.

Paulus hat andere Werte als irdische Wohlergehen. Ob reich oder arm, hungrig oder satt, schöne Wohnung oder einfache Hütte, er ist in jeder Situation zufrieden. Alles andere ist zweitrangig gegenüber der Freude, die ihm die Nähe Jesu schenkt.

Und letztlich ist es ja Gott, der um seine jeweilige Situation weiß und ihm immer wieder geholfen hat und auch weiter helfen wird.

Mein Gott wird all eure Notdurft entsprechend seinem Reichtum und seiner Herrlichkeit ausfüllen

(4,19 frei übersetzt)

Das ist es. Das gibt Ruhe und Freude.

So zu leben ist natürlich ein Lernprozess. Niemand kann es sofort. Niemand kann es aus sich heraus.

Gott aber kann. Und er erwartet nie etwas von uns, wozu er nicht auch die Kraft gibt.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist“, so schließt Paulus seinen Brief (Phil. 4,23). Mit „Gnade“ hat der Brief angefangen (Phil. 1,2) mit „Gnade“ hört er auf.

Kein eigenes Verdienst brauchen wir Gott zu bringen, sondern ganz einfach seine Gnade, Vergebung, annehmen, uns beschenken lassen – und ihn in unserm Leben der Mittelpunkt sein lassen – mit seiner Hilfe.

—————————————————-

Wollen Sie an unseren Gesprächen über die Bibel teilnehmen?

Wir kommen jeden Dienstag zusammen.

Ab 10 Uhr können sie mit uns Kaffee trinken, ab 11 Uhr wird „gearbeitet“.

Da sprechen wir dann über biblische Themen, in den nächsten Wochen über die Psalmen, Lieder Israels.

Ursula Riepe

Text zum Download:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2015_09_22_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Einladung zur Bibelstunde: Josef-Betrachtung wird fortgesetzt

Nachdem wir uns mit Abraham beschäftigt haben, befassen wir uns bereits seit einiger Zeit mit Josef.

Morgen (Dienstag, 29.07.2014, ab 10:30 Uhr) werden wir Punkt 6

„Not erreicht die Brüder“ behandeln:
Bibelstellen: Ab 1. mose 37:

Vom Liebling des Vaters zum Werkzeug Gottes

1. Josef – ein bunter Rock und Träume

2. Weg mit dem Träumer!

3. Von der Grube zum Kämmerer des Pharao

4. Versuchung und wieder Träume – wo führt das hin?

5. Der Gefangene wird zum Ratgeber des Königs

6. Not erreicht die Brüder

7. Erziehungswege

8. Eine wunderbare Versöhnung!

9. Vater Jakob – Freude, Segen und friedevoller Tod

Wir freuen uns über Gäste!

Neuer Gemeindeflyer zum Download & aktuelle Gemeindeveranstaltungen

Der aktualisierte Gemeinde-Flyer steht zum Download für Sie hier (als Pdf-Datei) hier bereit, beachten Sie bitte die geänderten Termine zu unseren Gemeindeveranstaltungen, vielen Dank!

Gemeinde-Flyer: http://asselner.gemeinde-inter.net/gemeinde-flyer/

Hier ein Überblick über unsere regelmäßigen Gemeindeveranstaltungen (Stand 2014):

http://asselner.gemeinde-inter.net/regelmasige-gemeinde-veranstaltungen/

Wir freuen uns über Gäste – Urlauberinnen und Urlauber sind herzlich willkommen!

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Erika Ströver (e-Mail: e_stroever@web.de oder per Telefon: 0231 – 27 86 45) oder an Silvio Ströver (per e-Mail: s.stroever@web.de).

Gedanken zum Pfingstfest

Ein gesegnetes Pfingstfest!

Ein gesegnetes Pfingstfest!

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

Zitiert aus der Bibel, Neues Testament, Apostelgeschichte Kapitel 2, Verse 1-4

Pfingsten steht dafür, dass Jesus Christus nach seinem Aufstieg in den Himmel (Christi Himmelfahrt) Gottes Geist den Menschen geschickt hat, Menschen, die glauben, dass der Gekreuzigte und Wiederauferstandene Jesus nicht nur Mensch (war), sondern zugleich Gottes Sohn ist. So kündigte Jesus bereits vor seinem Aufstieg den Jüngern an, dass sie den Heiligen Geist empfangen würden, wenn er selbst wieder bei Gott sein würde. Dies wird eindrücklich in der Bibel beschrieben. Mitmenschen erlebten, wie die ersten Christen Gott begeistert lobten.  Die Aufgabe des Heiligen Geist ist seitdem, Menschen, die Jesus nachfolgen, Trost zu spenden, weil Jesus körperlich nicht mehr anwesend ist. Zudem hilft der Geist Gottes, zu begreifen, was Gott eigentlich will und welche Pläne er mit der Menschheit hat. Der Geist Gottes zeigt auf, wie Christen Jesus auch im Alltag nachfolgen können, gibt Gewissheit, Gottes Kind zu sein und trägt dazu bei, eine lebendige Hoffnung zu haben. Gottes Geist möchte Kraft spenden und Mut machen, die Gaben, die von Gott geschenkt wurden, für ihn gut einzusetzen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich von Gott in der Weise beschenken zu lassen.

Besuchen Sie unsere Gottesdienste und Bibelstunden, wir freuen uns auf Sie!

 

Frohe Ostern

…wünscht Ihnen die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln!

 

2014_04_20_frohe_ostern_efg_dortmund-asseln

Ostern 2014 / Blick auf Dortmund-Asseln

Warum wir Christen an die Auferstehung glauben:

Viele Menschen fragten sich bereits zur Zeit des Apostel Paulus, ob es eine echte Auferstehung geben könne oder ob das Ganze womöglich symbolisch zu verstehen sei. Paulus nahm dazu Stellung und gab folgende Erklärung, die wir heute in der Bibel (siehe: Neues Testament, 1. Korinther 15, ab Vers 14) nachlesen können:

.

14 Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich.
15 Ja, in diesem Fall hätten wir Apostel sogar Lügen über Gott verbreitet, denn wir haben ja versichert, dass Gott Christus auferweckt hat, und das kann nicht wahr sein, wenn es keine Auferstehung von den Toten gibt.
16 Denn wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden.
17 Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid nach wie vor in euren Sünden gefangen.
18 In diesem Fall wären alle Menschen, die im Glauben an Christus gestorben sind, verloren!
19 Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt.
20 Nun ist aber Christus als Erster von den Toten auferstanden.
21 So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.
22 Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
23 Es gibt aber eine Reihenfolge: Christus zuerst, und wenn er wiederkommt, dann die, die zu ihm gehören.
.
Zitatauszug aus:
.
Deswegen feiern wir als Christen Ostern: Es drückt unseren Glauben aus, dass Jesus Christus wahrhaftig auferstanden ist. Wir haben eine „lebendige Hoffnung“, wie es die Bibel (z. B. 1. Petrus Kapitel 1, Vers 3) zum Ausdruck bringt. Wir stehen Ihnen gerne als AnsprechpartnerIn zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen haben.
Wir laden Sie darüber hinaus herzlich zum Gottesdienst und zur Bibelstunde ein.

Einladung zur Bibelstunde

Dienstags 10.30 Uhr:
Kaffee / Tee / Gespräch

ab 11.00 Uhr:
Abraham, Vater des Glaubens“
a. Anfang eines neuen Lebens mit Gott
b. Niederlagen Abrahams – Gottes Treue
c. Fehler, trotz Glauben
d. Das verheißene Erbe, Gott hält sein Versprechen.
e. Sieg des Vertrauens in der größten Versuchung.
f. Mit Gott zum Ziel!

Ansprechpartnerin: Erika Ströver /  e_stroever@web.de