Schlagwort-Archiv: 2014

Ein wunderbares Ende

Ein wunderbares Ende

Im letzten Vierteljahr haben wir die sog. Vätergeschichten im 1. Buch Mose ab Kapitel 12 gelesen und uns darüber Gedanken gemacht.

„Vätergeschichten“, damit sind die Väter des Volkes Israel gemeint. Mit ihnen fing die Geschichte des erwählten Volkes Gottes an.

Abraham war der erste. Ihn rief Gott aus seiner heidnische Umgebung heraus , schickte ihn in ein unbekanntes Land und versprach ihm, dass durch ihn und seine Nachkommen alle Völker der Erde gesegnet sein würden.

Der Weg mit Gott brachte Abraham immer neue Herausforderungen, brachte Versagen, aber zeigte auch die Treue Gottes mit immer neuer Durchhilfe.

Isaak war der Sohn, der Erbe, auch ihm galt die Verheißung, Teilhaber der Segenslinie Gottes zu sein.

Jakob, der 3. in der Reihe, ist menschlich nicht unbedingt ein Vorbild. Er betrügt seinen Bruder schmählich zweimal.

Gottes Erziehung bedingt, dass er auch betrogen wird. Er muss viel lernen.

Seine 12 Söhne machen ihm manchen Kummer.

Es ist eine Familie mit mancherlei schlimmem Versagen. Eine schwierige Familie.

Das Schlimmste, das Jakob mit seinen Söhnen erleben muss, ist aber wohl, dass seine anderen Söhne den Lieblingssohn Josef als Sklaven nach Ägypten verkaufen, dem Vater aber sagen, Josef sei tot, ein wildes Tier habe ihn gefressen.

Diesen Schmerz wird Jakob nicht los.

Aber – Josef ist ja nicht tot. Nach Sklaverei und jahrelanger Gefängnisnot wird er durch wunderbare Führungen Gottes 1. Minister des Pharao und darf sowohl das Volk der Ägypter als auch seine Verwandten vor dem Hungertod retten.

Die Brüder kommen Hilfe suchend zu Josef. Der mächtige Mann gibt sich als ihr Bruder zu erkennen. Er siedelt sie mit ihren Familien in Ägypten an.

Der alte Vater wird nachgeholt und erkennt beglückt seinen tot geglaubten Sohn.

Und nun das große wunderbare Ende der Geschichte Josefs:

Als der Vater tot ist, haben die Brüder Angst vor Strafe durch ihren mächtigen Bruder.

Aber er reagiert anders als sie befürchteten.

„Bin ich denn Gott“? hören sie ihn sagen. Und: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte, es gut zu machen!“(1. Mose 50, 20)

Keine Vorwürfe mehr, keine Strafe,

große Vergebung, völliges Verzeihen.

Neuanfang in Frieden.

Am Bilde des Josef sehen wir die Liebe Jesu. Mit seiner Vergebung dürfen die rechnen, die sich an ihn wenden, die ihm glauben und sich ihm anvertrauen.

„So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christ Jesu sind“ (Rö. 8,1)

„In“ Jesus heißt es allerdings, und das meint eine tiefe Bindung, die mehr ist als eine nur oberflächliche Beziehung.

In den nächsten Wochen wollen wir beim Lesen ausgewählter Kapitel aus dem Johannesevangelium Jesus näher kennenlernen.

Wir laden herzlich dazu ein.

Neuer Gemeindeflyer zum Download & aktuelle Gemeindeveranstaltungen

Der aktualisierte Gemeinde-Flyer steht zum Download für Sie hier (als Pdf-Datei) hier bereit, beachten Sie bitte die geänderten Termine zu unseren Gemeindeveranstaltungen, vielen Dank!

Gemeinde-Flyer: http://asselner.gemeinde-inter.net/gemeinde-flyer/

Hier ein Überblick über unsere regelmäßigen Gemeindeveranstaltungen (Stand 2014):

http://asselner.gemeinde-inter.net/regelmasige-gemeinde-veranstaltungen/

Wir freuen uns über Gäste – Urlauberinnen und Urlauber sind herzlich willkommen!

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Erika Ströver (e-Mail: e_stroever@web.de oder per Telefon: 0231 – 27 86 45) oder an Silvio Ströver (per e-Mail: s.stroever@web.de).

Gedanken zum Pfingstfest

Ein gesegnetes Pfingstfest!

Ein gesegnetes Pfingstfest!

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

Zitiert aus der Bibel, Neues Testament, Apostelgeschichte Kapitel 2, Verse 1-4

Pfingsten steht dafür, dass Jesus Christus nach seinem Aufstieg in den Himmel (Christi Himmelfahrt) Gottes Geist den Menschen geschickt hat, Menschen, die glauben, dass der Gekreuzigte und Wiederauferstandene Jesus nicht nur Mensch (war), sondern zugleich Gottes Sohn ist. So kündigte Jesus bereits vor seinem Aufstieg den Jüngern an, dass sie den Heiligen Geist empfangen würden, wenn er selbst wieder bei Gott sein würde. Dies wird eindrücklich in der Bibel beschrieben. Mitmenschen erlebten, wie die ersten Christen Gott begeistert lobten.  Die Aufgabe des Heiligen Geist ist seitdem, Menschen, die Jesus nachfolgen, Trost zu spenden, weil Jesus körperlich nicht mehr anwesend ist. Zudem hilft der Geist Gottes, zu begreifen, was Gott eigentlich will und welche Pläne er mit der Menschheit hat. Der Geist Gottes zeigt auf, wie Christen Jesus auch im Alltag nachfolgen können, gibt Gewissheit, Gottes Kind zu sein und trägt dazu bei, eine lebendige Hoffnung zu haben. Gottes Geist möchte Kraft spenden und Mut machen, die Gaben, die von Gott geschenkt wurden, für ihn gut einzusetzen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich von Gott in der Weise beschenken zu lassen.

Besuchen Sie unsere Gottesdienste und Bibelstunden, wir freuen uns auf Sie!

 

Frohe Ostern

…wünscht Ihnen die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln!

 

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Ostern 2014 / Blick auf Dortmund-Asseln

Warum wir Christen an die Auferstehung glauben:

Viele Menschen fragten sich bereits zur Zeit des Apostel Paulus, ob es eine echte Auferstehung geben könne oder ob das Ganze womöglich symbolisch zu verstehen sei. Paulus nahm dazu Stellung und gab folgende Erklärung, die wir heute in der Bibel (siehe: Neues Testament, 1. Korinther 15, ab Vers 14) nachlesen können:

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14 Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich.
15 Ja, in diesem Fall hätten wir Apostel sogar Lügen über Gott verbreitet, denn wir haben ja versichert, dass Gott Christus auferweckt hat, und das kann nicht wahr sein, wenn es keine Auferstehung von den Toten gibt.
16 Denn wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden.
17 Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid nach wie vor in euren Sünden gefangen.
18 In diesem Fall wären alle Menschen, die im Glauben an Christus gestorben sind, verloren!
19 Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt.
20 Nun ist aber Christus als Erster von den Toten auferstanden.
21 So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.
22 Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
23 Es gibt aber eine Reihenfolge: Christus zuerst, und wenn er wiederkommt, dann die, die zu ihm gehören.
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Zitatauszug aus:
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Deswegen feiern wir als Christen Ostern: Es drückt unseren Glauben aus, dass Jesus Christus wahrhaftig auferstanden ist. Wir haben eine „lebendige Hoffnung“, wie es die Bibel (z. B. 1. Petrus Kapitel 1, Vers 3) zum Ausdruck bringt. Wir stehen Ihnen gerne als AnsprechpartnerIn zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen haben.
Wir laden Sie darüber hinaus herzlich zum Gottesdienst und zur Bibelstunde ein.

Einladung zur Bibelstunde

Dienstags 10.30 Uhr:
Kaffee / Tee / Gespräch

ab 11.00 Uhr:
Abraham, Vater des Glaubens“
a. Anfang eines neuen Lebens mit Gott
b. Niederlagen Abrahams – Gottes Treue
c. Fehler, trotz Glauben
d. Das verheißene Erbe, Gott hält sein Versprechen.
e. Sieg des Vertrauens in der größten Versuchung.
f. Mit Gott zum Ziel!

Ansprechpartnerin: Erika Ströver /  e_stroever@web.de