Kategorie-Archiv: Bibelstunde

Gedanken zum Philipperbrief

Dortmund-Asseln, 22.09. 2015

Philipper 3,17 bis 4,23

Ein paar Gedanken aus unserem Bibelgesprächskreis zu Abschluss des Philipperbriefes:

Philipperbrief: Brief aus dem Gefängnis, aus Not, Mangel und Enge und doch ein Freudenbrief?

Ja, Paulus kann von Freude schreiben, die in ihm ist, großer und starker Freude.

Wie kann das sein?

Jesus Christus ist bei ihm.

Und so wie er durch die Verbindung mit Jesus immer wieder gestärkt wird, wünscht er das für seine Mitchristen, die Mitglieder der Gemeinde in Philippi.

Aber er muss tadeln. Viele führen, wie er urteilt, ihr Leben als Feinde Christi. Sie leben irdisch, weltlich. Reichtum, Ehre ist für sie wichtig, Vergnügen, Wohlleben. „Ihr Gott ist ihr Bauch“ sagt Paulus.

Er sagt seinen „Leuten“: „Unser Bürgerrecht ist im Himmel“.

Das meint, dass diejenigen, die wirklich entschieden und entschlossen hier auf der Erde schon mit Jesus leben, eine große Verheißung haben. Für sie ist wirklich schon ein fester Platz in der Himmelswelt quasi reserviert. Sie gehören schon dazu, zum Himmel, weil sie zu Gott gehören und weil sie Jesus Christus gehören.

Werdet meine „Mit-nachahmer“ sagt Paulus. Nicht einfach nur Nachahmer, wie es in etlichen Übersetzungen steht, sondern Menschen, die mit Paulus zusammen Jesus nachfolgen und dabei ihn als Vorbild haben.

Paulus hat andere Werte als irdische Wohlergehen. Ob reich oder arm, hungrig oder satt, schöne Wohnung oder einfache Hütte, er ist in jeder Situation zufrieden. Alles andere ist zweitrangig gegenüber der Freude, die ihm die Nähe Jesu schenkt.

Und letztlich ist es ja Gott, der um seine jeweilige Situation weiß und ihm immer wieder geholfen hat und auch weiter helfen wird.

Mein Gott wird all eure Notdurft entsprechend seinem Reichtum und seiner Herrlichkeit ausfüllen

(4,19 frei übersetzt)

Das ist es. Das gibt Ruhe und Freude.

So zu leben ist natürlich ein Lernprozess. Niemand kann es sofort. Niemand kann es aus sich heraus.

Gott aber kann. Und er erwartet nie etwas von uns, wozu er nicht auch die Kraft gibt.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist“, so schließt Paulus seinen Brief (Phil. 4,23). Mit „Gnade“ hat der Brief angefangen (Phil. 1,2) mit „Gnade“ hört er auf.

Kein eigenes Verdienst brauchen wir Gott zu bringen, sondern ganz einfach seine Gnade, Vergebung, annehmen, uns beschenken lassen – und ihn in unserm Leben der Mittelpunkt sein lassen – mit seiner Hilfe.

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Wollen Sie an unseren Gesprächen über die Bibel teilnehmen?

Wir kommen jeden Dienstag zusammen.

Ab 10 Uhr können sie mit uns Kaffee trinken, ab 11 Uhr wird „gearbeitet“.

Da sprechen wir dann über biblische Themen, in den nächsten Wochen über die Psalmen, Lieder Israels.

Ursula Riepe

Text zum Download:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2015_09_22_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Neuer Gemeindeflyer zum Download & aktuelle Gemeindeveranstaltungen

Der aktualisierte Gemeinde-Flyer steht zum Download für Sie hier (als Pdf-Datei) hier bereit, beachten Sie bitte die geänderten Termine zu unseren Gemeindeveranstaltungen, vielen Dank!

Gemeinde-Flyer: http://asselner.gemeinde-inter.net/gemeinde-flyer/

Hier ein Überblick über unsere regelmäßigen Gemeindeveranstaltungen (Stand 2014):

http://asselner.gemeinde-inter.net/regelmasige-gemeinde-veranstaltungen/

Wir freuen uns über Gäste – Urlauberinnen und Urlauber sind herzlich willkommen!

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Erika Ströver (e-Mail: e_stroever@web.de oder per Telefon: 0231 – 27 86 45) oder an Silvio Ströver (per e-Mail: s.stroever@web.de).

Frohe Ostern

…wünscht Ihnen die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln!

 

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Ostern 2014 / Blick auf Dortmund-Asseln

Warum wir Christen an die Auferstehung glauben:

Viele Menschen fragten sich bereits zur Zeit des Apostel Paulus, ob es eine echte Auferstehung geben könne oder ob das Ganze womöglich symbolisch zu verstehen sei. Paulus nahm dazu Stellung und gab folgende Erklärung, die wir heute in der Bibel (siehe: Neues Testament, 1. Korinther 15, ab Vers 14) nachlesen können:

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14 Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich.
15 Ja, in diesem Fall hätten wir Apostel sogar Lügen über Gott verbreitet, denn wir haben ja versichert, dass Gott Christus auferweckt hat, und das kann nicht wahr sein, wenn es keine Auferstehung von den Toten gibt.
16 Denn wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden.
17 Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid nach wie vor in euren Sünden gefangen.
18 In diesem Fall wären alle Menschen, die im Glauben an Christus gestorben sind, verloren!
19 Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt.
20 Nun ist aber Christus als Erster von den Toten auferstanden.
21 So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.
22 Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
23 Es gibt aber eine Reihenfolge: Christus zuerst, und wenn er wiederkommt, dann die, die zu ihm gehören.
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Zitatauszug aus:
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Deswegen feiern wir als Christen Ostern: Es drückt unseren Glauben aus, dass Jesus Christus wahrhaftig auferstanden ist. Wir haben eine „lebendige Hoffnung“, wie es die Bibel (z. B. 1. Petrus Kapitel 1, Vers 3) zum Ausdruck bringt. Wir stehen Ihnen gerne als AnsprechpartnerIn zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen haben.
Wir laden Sie darüber hinaus herzlich zum Gottesdienst und zur Bibelstunde ein.

Einladung zur Bibelstunde

Dienstags 10.30 Uhr:
Kaffee / Tee / Gespräch

ab 11.00 Uhr:
Abraham, Vater des Glaubens“
a. Anfang eines neuen Lebens mit Gott
b. Niederlagen Abrahams – Gottes Treue
c. Fehler, trotz Glauben
d. Das verheißene Erbe, Gott hält sein Versprechen.
e. Sieg des Vertrauens in der größten Versuchung.
f. Mit Gott zum Ziel!

Ansprechpartnerin: Erika Ströver /  e_stroever@web.de

Einladung

Gerne laden wir Sie zu unseren Gottesdiensten ein. Hier noch einmal die aktuellen Termine:

09:30 – 10:00 Uhr   Gebetsgottesdienst (in russischer Sprache)
10:00 – 11:00 Uhr   Gottesdienst (in russischer Sprache)
10:00 – 11:00 Uhr   Sonntagsschule & Kindergottesdienst
11:00 – 12:00 Uhr   Gottesdienst

Weitere Informationen über sonstige Veranstaltungen finden Sie auch hier:

http://asselner.gemeinde-inter.net/regelmasige-gemeinde-veranstaltungen

bzw. im Gemeinde-Flyer:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2011_flyer_ev_freikirchliche_gem_do_asseln.pdf

Apostelgeschichte 15: Errettet aus Gnade

Bibelgesprächskreis

Thema: Errettet aus Gnade,

Apostelgeschichte 15

Dortmund-Asseln, 18.11. 2012

Apostelgeschichte 15

Ein Höhepunkt in der Berichterstattung des Verfassers Lukas.

In unserem Bibelkreis sind wir inzwischen bei Apostelgeschichte 15 angekommen.

Es geht nun einen großen Schritt vorwärts in Bezug auf die Botschaft, die Paulus für die Nationen (Heiden) aufgetragen worden ist., „gerettet ohne des Gesetzes Werke“, wie er es in seinen Briefen mehr und mehr entfaltete.

Was war der Anlass? Auf seiner Missionsreise – seiner ersten – hatte Paulus erleben dürfen, wie mehr und mehr Nichtjuden zum Glauben kamen, während nur wenige Juden der Botschaft von Jesus Gehör schenkten bzw. gläubig wurden. Ja, die Juden verfolgten ihn und hetzten die nichtjüdische Bevölkerung gegen ihn auf. Das ging so weit, dass Paulus in einer Rede in Antiochia in Pisidien, wo er in der Synagoge noch einmal eindringlich zu den Juden gesprochen hatte, sie an den Weg Gottes mit Israel erinnert und sie auf den Tod Jesu und seine Auferstehung hingewiesen hatte, am Ende erklärte: „Es war notwendig, dass euch das Wort zuerst gesagt wurde, da ihr es aber von euch stoßt und euch selbst des ewigen Lebens nicht würdig erachtet, so wenden wir uns zu den Nationen“ (Apg. 14, 46).

Der Hass gegen Paulus war sogar so groß, dass man ihn steinigte (Apg. 14). Es waren Juden, die die Volksmenge dazu aufhetzten. Man schleifte ihn zur Stadt hinaus und meinte, er wäre gestorben. Aber er stand auf! Und er ging wieder in die Stadt.

Das war in Lystra. Die Reise hatte in Antiochia in Syrien begonnen, hatte über Zypern nach Antiochia in Pisidien, der heutigen Türkei, nach Lystra, Ikonion, Derbe geführt und zurück nach Antiochia in Syrien, dem Ort des Aufbruchs einige Jahre vorher. An allen Orten waren Menschen gläubig geworden, eine beträchtliche Zahl.

Alle in der Gemeinde in Antiochia waren froh, dass so viele Menschen sich zum Glauben an Jesus Christus hatten rufen lassen.

Nun aber kamen Juden aus Judäa und lehrten: „Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden“. Den „Brauch des Mose“ finden wir u. a. in 3. Mose 12, 3 und in Joh. 7, 22 .

Um mehr darüber zu wissen müssen wir zurück zu Abraham. In 1. Mose 17 schließt Gott mit Abraham einen Bund. Er will ihn und seine Nachkommen segnen, will ihr Gott sein von Geschlecht zu Geschlecht, und das Zeichen dieses Bundes soll die Beschneidung sein. Jedes Kind, jeder kleine Knabe, wenn er 8 Tage alt ist, soll beschnitten werden bei allen ihren Nachkommen. Wenn jemand nicht beschnitten ist, soll er „ausgerottet” werden aus dem Volk, weil er den Bund gebrochen hat.

Gilt diese dem Volk Israel gegebene Verpflichtung jedoch auch für die neuen Gläubigen, die aus den „Nationen”?

Paulus, Barnabas und einige andere der Gemeinde machen sich auf den Weg nach Jerusalem. Hier war wohl für alle immer noch das Zentrum, der Sitz der geistlichen Autoritäten der an Jesus Gläubigen. Hier waren die Brüder, die die Jahre seines Auftretens mit ihm geteilt hatten, Zeugen seiner Kreuzigung und seines Auferstehungsgeschehens gewesen waren. Ihnen sollte die Frage vorgetragen werden: Müssen sich auch Nichtjuden beschneiden lassen? Und im Zusammenhang damit: Müssen sie das Israel gegebene Gesetz halten?

Es heißt, dass es eine lange Auseinandersetzung gab. Die Brüder scheinen es sich nicht leicht gemacht zu haben.

Dann nahm Petrus das Wort. Er hatte ja schon Erlebnisse in die „neue Richtung“ gehabt.

Als man ihn in das Haus des Nichtjuden Kornelius rief und er Bedenken hatte, das Haus eines solchen Menschen zu betreten, hatte ihm Gott durch eine Vision gezeigt, dass er gehen solle, dass der Weg frei sei (vgl. Apg. 10). Er hatte erlebt, dass der Heilige Geist auf Kornelius fiel, er gläubig wurde, ohne dass er vorher getauft war, während die Taufe für jeden Israeliten eine Vorbedingung war, um den Heiligen Geist zu empfangen.

Petrus hatte die befreiende Botschaft: „Was versucht ihr denn nun Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legen wollt, dass weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn gerettet zu werden“ (Apg. 15, Verse 10 und 11).

Auch Jakobus sprach. Er sah schon hier, was Paulus später im Brief an die Römer (Kap. 9 – 11) verkündete, dass Gott Israel beiseite stellen würde, um ein Volk – „aus den Nationen” – für seinen Namen zu gewinnen, und dass dann, wenn „die Hütte Davids“(Amos 9, 11) wieder aufgebaut sein würde, Israel seinen ursprünglichen Auftrag, „Licht für die Nationen” zu sein (Apg. 13, Vers 47), erfüllen würde. Im Millenium (Offenbarung 20, Verse 1 – 7).

Eine Einschränkung meint Jakobus machen zu müssen: Man solle sich enthalten vom Blut, vom Erstickten, von Hurerei und vom Götzendienst (Apg. 15).

Der Genuss von Blut war für Juden undenkbar. Es hätte keine Gemeinschaft geben können. Hurerei und Götzendienst allerdings sind ja wohl für jeden Christen kein Weg.

Ein Brief mit dem Ergebnis der Besprechung wurde an die Gemeinde in Antiochia gesandt. Es hieß dort: „Es hat dem Heiligen Geist und uns gefallen…“.Damit war die Frage geklärt. Keine Beschneidung mehr für die Nichtjuden, keine Verpflichtung zum jüdischen Gesetz.

Paulus und Barnabas blieben weiter in Antiochia und verkündeten das Evangelium. Hier wurden übrigens die Gläubigen zuerst „Christen“ genannt (Apg.11, 26).

Wenn ich nicht mehr unter der Ordnung des Gesetzes stehe, wo finde ich meine Orientierung?

Jesus sagt Matth. 22, 39: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Gewiss eine Orientierung. So möchte Gott uns haben . Aber kann ich das? Kann ich Gott aus eigener Kraft lieben? Und meinen Nächsten, der mich vielleicht verletzt hat oder der mir vielleicht auch nur unsympathisch ist? Ist es nicht doch wieder ein Gesetz? Ja, das ist es. Jesus predigt noch Gesetz, eigenes Tun, Werke. Man denke an die Bergpredigt. Da werden Gottes Anordnungen noch verschärft: „Ich aber sage euch…“ (u.a. Matth. 5,22 )

Ein Schlüsselvers ist wohl Joh. 16, 12: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, doch ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber er gekommen ist, der Geist der (göttlichen) Wahrheit und Wirklichkeit, wird er euch voll und ganz in der Wahrheit unterrichten“.

Gelehrt vom Heiligen Geist, Paulus war berufen, uns weiter zu lehren.

Wahrheit und Wirklichkeit, das ist Christus, sein Tod für die Schuld der Menschen, seine Überwindung des Todes, seine Auferstehung. Sein Geist, der seit Pfingsten Neuzeugung durch den Heiligen Geist, die Kraft neuen Lebens schenken will.

Gal. 3, 23: „Bevor der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz zusammen eingeschlossen (wie in einem Gefängnis), in Gewahrsam gehalten für den Glauben, der später geoffenbart werden sollte. So wurde das Gesetz unser Erzieher zu Christus hin, damit wir aufgrund des Glaubens gerecht gesprochen würden. Nachdem der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Erzieher. Denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben“.

Glaube, das ist nicht ein Für-wahr-halten, sondern eine Lebensverbindung mit Jesus eingehen, ihm mein Leben zur Verfügung stellen, damit er mein Herr ist, damit er mich verändern kann.

Dann muss ich Liebe nicht mehr aus mir heraus erbringen, sondern darf mich auf Römer 5,5 verlassen: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in eure Herzen“. Liebe aus Gott und Liebe zu Gott.

Vielleicht dürfen dieses Beschenkt-werden manchmal sogar auch schon Kinder erfahren. Claudia und Sabine hatten sich über längere Zeit immer wieder auf hässliche Weise gestritten. Aber sie passten im Religionsunterricht sehr gut auf. Nach einiger Zeit fragte die Lehrerin: „Ihr streitet euch ja gar nicht mehr!“ Die Antwort war: „Es macht uns keinen Spaß mehr“.

Der alte Bund: Gesetz, fordert Gehorsam.

Der neue Bund: Gnade, schenkt Gehorsam.

Oder:

Das Gesetz sagt: „Tu, so wirst du leben!”

Die Gnade sagt: „Lebe, so wirst du tun!”

Ursula Riepe (Foto vom 11.10.2009)

Ursula Riepe

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Diese Ausarbeitung erhalten Sie wie üblich hier auch in Form einer Pdf-Datei zum Download:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2012_11_18_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Bibelgesprächskreis

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11

Thema: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Dortmund-Asseln, Juni 2012

A. Verfolgung und Bedrohung (Apg. 4,1 – 4,31)

Das Thema unseres letzten Bibelgespräches (siehe auch: http://asselner.gemeinde-inter.net/2012/05/22/apostelgeschichte-3-1-26-die-heilung-des-gelaehmten) war das Wunder an einem Mann, 40 Jahre alt, der von Mutterleibe an gelähmt gewesen war. Petrus und Johannes begegneten ihm an der sog. „schönen“ Tür des Tempels und Petrus durfte ihn in apostolischer Vollmacht heilen.

Der Gelähmte ist geheilt, aber nun geht Verfolgung los.

Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen“, hat Jesus schon in Joh.15, 20 zu seinen Jüngern gesagt. Das müssen Petrus und Johannes nun erfahren.

Der Tempelhauptmann, die Priester und Sadduzäer treten vor und stecken sie über Nacht ins Gefängnis.

Es ist ja für diese Oberen des jüdischen Volkes eine unerhörte Herausforderung, aus dem Munde der Apostel immer wieder zu hören: „Jesus ist der verheißene Messias, er ist wirklich auferstanden, er ist der, von dem schon die Propheten gesagt haben.“ Und auch: „In seinem Namen ist das Wunder an dem Gelähmten geschehen.“

Unter Drohen verbietet man Petrus und Johannes, weiter von Jesus zu reden und zu lehren. Petrus und Johannes aber antworten: „Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott? Wir können`s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg. 4, 19 u. 20)

Die Oberen der Juden lassen sie gehen

Die junge Gemeinde ist in einer Notsituation.

Da kann nur Gott helfen.

Petrus und Johannes und die, die ihnen nahe stehen, kommen zum Gebet zusammen.

Und es fällt ihnen der zweite Psalm ein, den David ca. 1000 Jahre vorher geschrieben hat und der eben solch eine Situation anspricht. In Anlehnung daran sprechen sie die betreffenden Verse vor Gott aus mit der dringenden Bitte um seine Hilfe (Ps. 2, 1. u. 2):

Warum toben die Heiden und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist? Die Könige der Erde treten zusammen und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Gesalbten.“ (Mit „Heiden“ sind sicherlich die Römer gemeint, bei „Völker“ ist wohl an die verschiedenen Völkerschaften Israels zu denken, Könige und Fürsten sind die jeweils Oberen)

Und weiter rufen sie:

Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels. …. Und nun, Herr, sieh ihr Drohen an und gib deinen Knechten mit aller Freimut zu reden dein Wort. Strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“ (Apg. 4, 27-30)

Die Stätte bebte, heißt es, und sie wurden mit Heiligem Geist erfüllt und redeten mit Freimut das Wort von Jesus. Wie wir später hören, bestätigte Gott auch durch Wunder und Zeichen weiter ihren Dienst.

B. Heuchelei in der Gemeinde (Apg.4,32 – 5,11)

Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele“, heißt es Apg. 4,32.

Es war niemand mehr unter ihnen, der Not litt. Sie teilten ihren Besitz, verkauften sogar Äcker um einander zu helfen. Das erlöste Geld brachten sie den Aposteln, die es verwalteten.

Ananias und Saphira hatten auch einen Acker verkauft und brachten Geld zu den Aposteln. Es war nicht der ganze Betrag, sie gaben aber vor, es sei alles, was sie erhalten hätten. Petrus durchschaute den Betrug, die Heuchelei. „Ihr hättet doch einen Teil behalten können,“ sagte er. „So habt ihr Gott und den Heiligen Geist belogen.“

Zuerst ist es Ananias, dann Saphira, die so zu Petrus kommen. Beide fallen tot um.

Ist Gott so streng? So hart?

Wir sollten uns kein falsches Bild von Gott machen. Auch wenn Gott Liebe ist, gab es neben Heilungswundern schon immer Strafwunder Gottes. Und zur Vollmacht der Apostel gehörte auch Gemeindezucht.

Zu bedenken ist allerdings auch, dass wir hier noch in der von Petrus in seiner Pfingstpredigt angesprochenen pfingstlichen Phase sind, einer Vorwegnahme der bei Joel 3 angekündigten Zeit mit ihren Wundern und Zeichen – und Gerichten.

Nach dem Gesetz des Mose wurde jeder, der bewusst und willentlich sündigte, streng bestraft und aus dem Volke ausgerottet. Ähnlich strenge Gesetze wird es im sog. tausenjährigen Reich nach dem Wiederkommen Jesu geben. Satan ist gebunden, er kann die Menschen nicht mehr verführen. Es ist Friede und Sicherheit ringsum, das Land ist fruchtbar und bringt reiche Ernte, ein idealer Zustand. Aber leider ist damit das menschliche Herz nicht geändert. Selbst unter diesen gut geordneten Umständen geschieht noch Sünde. Es war wohl Karl Marx, der meinte, dass man nur die Umstände ändern müsse, damit die Menschen anders würden. Hier wird uns gezeigt, dass das menschliche Herz dasselbe bleibt, es sei denn, Jesus verändert es durch den Heiligen Geist zu einem neuen Denken, Fühlen, Wollen.

So werden in dieser Vorschattung des kommenden Königreiches die dann geltenden Gesetze an Ananias und Saphira zur Anwendung gebracht.

Aus der Bibel wissen wir nun weiter, dass am Ende dieser heilsgeschichtlichen Phase Satan noch einmal losgelassen wird und dass es ihm wieder gelingt, ganze Völkerschaften zu verführen. Aber es fällt Feuer vom Himmel und die Feinde Gottes werden vernichtet. „Es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.“ (Offb. 20,9)

Aber Gottes Wege enden nie bei Gericht. Wie sagte einmal jemand:

Gottes Zorn ist die Temperatur seiner Liebe.“

Seine Wege mit der Menschheit haben ein Ziel.

Paulus sagt es uns in Rö. 11, 36:

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.“ Oder

Gott wird alles in allem sein.“ (1. Kor.15,28)

Ursula Riepe

Ursula Riepe

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Diesen Text können Sie sich wie üblich auch gerne als Pdf-Datei hier herunterladen:

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Apostelgeschichte 3, 1 – 26: Die Heilung des Gelähmten

Bibelgesprächskreis

Thema: Die Heilung des Gelähmten,

Apostelgeschichte 3, 1 – 26

Dortmund-Asseln, Mai 2012

Ein Gelähmter wird geheilt, jemand, der 40 Jahre alt ist und von Mutterleibe an nicht laufen kann. Seine Muskeln und Sehnen sind verkümmert, nun steht er auf, springt umher, jubelt und lobt Gott. Lukas schreibt davon in der Apostelgeschichte (Apg. 3, 1- 26) und berichtet auch, wie es dazu kam:

Petrus und Johannes gehen zum Tempel, da sitzt an der „schönen“ Pforte eben dieser kranke Mann und bittet um ein Almosen. Petrus antwortet ihm: „Silber und Gold habe ich nicht, was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehauf und geh‘ umher!“ Und er ergreift ihn bei der rechten Hand und richtet ihn auf.

Im Namen Jesu Christi geschieht dieses Wunder also, Petrus wehrt alles Eigenlob sofort ab. Die Menschen, die dabei sind, staunen oder sind erschrocken. Das ist der Einbruch einer anderen Welt in die ihrige. Und sie werden wie schon bei der Pfingstpredigt sogleich konfrontiert mit dem Namen Jesu.

Er ist wahrhaftig auferstanden“, ist die Botschaft des Petrus. „Er, der Fürst des Lebens, den ihr verleugnet habt, an dessen Tod ihr schuldig seid, er lebt und hat dieses Wunder an dem Kranken vollbracht.“

Petrus ruft und mahnt wieder: „Kehrt um zu diesem Jesus, tut Buße, gebt ihm euer Leben. Er ist wirklich der, von dem schon Mose und die Propheten gesprochen haben, und wenn ihr nun umkehrt, kann das messianische Zeitalter mit seinen wunderbaren Verheißungen beginnen“.

Haben sich die Menschen damals rufen lassen? Die Apostelgeschichte berichtet vom Angebot des Heils in Jesus Christus in 28 Kapiteln. Etliche kehrten um, folgten Jesus, aber viele andere?

Was wäre, wenn bei uns heute ein Wunder ähnlicher Art geschähe?

Da müssen wir wohl zuerst einmal sagen, dass wir gegenwärtig in einer anderen Zeit leben.

Pfingsten hatte Petrus Joel 3 zitiert und gesagt, dass nun v o n diesem Geist Wirkungen geschähen. Und in der Tat, die erste Hälfte der Apostelgeschichte ist voller Wunder und Zeichen. Es ist der Ruf Gottes an sein Volke, umzukehren zu einem Leben mit ihm unter seiner Führung und unter seinem Segen.

Aber das Volk lässt sich nicht rufen, jedenfalls nicht die Menge des Volkes. So treten Wunder und Zeichen immer mehr zurück, Israel wird beiseite gestellt und die Zeit der „Heiden“ beginnt. (Römer 9-11). Paulus, der „Lehrer der Nationen“ (1. Tim. 2,7) tritt auf. Seine Botschaft lautet: „Wir leben im Glauben und nicht im Schauen (2. Kor. 5,7 ). Er lässt Trophimus in Milet krank zurück (2. Tim. 4,20) und Timotheus rät er, um seines kranken Magens willen und weil er so oft krank ist, ein wenig Wein zu trinken (1. Tim. 5,23).

Gibt es also heute keine Wunder mehr?

Das kann man nicht sagen. Aber sie geschehen im Allgemeinen nicht mehr, um Glauben zu wecken, sondern weil jemand in Not ist und sich vertrauensvoll an den himmlischen Vater bzw. an Jesus Christus wendet.

Wie mancher durfte da schon Hilfe in Not erfahren, sei es in Krankheit oder irgendeiner

anderen Bedrängnis oder Verlegenheit. Wenn Jesus sogar bei einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt, so zeigt das, dass er alle unsere Nöte versteht und helfen kann.

Helfen kann

Manchmal brauchen wir Geduld, bis Hilfe kommt, manchmal sagt Gott „nein”. Da ist es sicher ein noch größeres Wunder, wenn Gott Kraft schenkt, dennoch nicht zu verzagen und trotzdem zu vertrauen. So wie mir einmal jemand, dessen Frau unheilbar an Krebs erkrankt war, sagen konnte: „Wir sind trotzdem geborgen.“ Geborgen in der Liebe Gottes.

Damals, nach Pfingsten, rief Gott mit Hilfe von Wundern und Zeichen, wie oft in der Geschichte Israels und eben, weil es bei Joel vorausgesagt war. Der Brief an die Hebräer sagt: „Und Gott hat dazu” – zu den Worten Jesu bzw. der Apostel – „Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten und durch die Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen.“ (Hebr. 2, 4). Zeichen und Wunder als Beglaubigung, Bestätigung.

Es gibt allerdings noch eine andere Seite: 2. Thessal. 2, 9 heißt es: „ Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern…, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben.“

Auch der Widersacher Gottes versucht, Menschen zu beeindrucken.

Es ist daher wichtig, die Bibel immer besser kennen zu lernen. Nur dann können wir unterscheiden, woher die Hilfe kommt.

Gottes Wunder geschehen heute eigentlich mehr in der Stille und nicht mit großen Spektakeln. Ich möchte da das Wort von Paulus wiederholen: „Wir leben im Glauben und nicht im Schauen.” Gott möchte unser ganzes Herz gewinnen, mit seinem Geist unser ganzes Sein durchdringen. Wunder können, aber müssen nicht sein, um glauben zu können. Sie werden aber dem Glaubenden doch immer wieder geschenkt.

Ursula Riepe

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Diesen Text können Sie sich wie üblich auch als Pdf-Datei hier herunterladen:

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Bibelgesprächskreis: Die Pfingstpredigt des Apostels Petrus

Da trat Petrus vor sie hin mit den Elfen und erhob seine Stimme…“

So beginnt unser Text und es heißt weiter: „Ihr jüdischen Männer und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das folgende sollt ihr wissen:…“

Und nun spricht Petrus das Geschehen an, das Brausen, die feurigen Zungen, die weiteren Wunder und Zeichen und erklärt es als eine Erfüllung der durch die Propheten über die Jahrhunderte dem Volke Israel gegebenen Verheißungen.

Ja, dem Volke Israel. Hier geschieht nicht die Gründung allgemein der christlichen Gemeinden weltweit, obwohl sie hier ihre Wurzeln hat, es ist zuerst einmal die Erfüllung der Verheißungen an Israel und das bezeichnenderweise an einem speziell jüdischen Fest (Fest der Wochen, 50 Tage nach Passah, Fest der Erstlinge der Ernte – hier Symbol für die erste Frucht der ersten Jesusgläubigen nach seinem Tod und seiner Auferstehung).

Jes. 44,3:

Denn ich werde Wasser gießen auf das Dürftige und auf das Trockene. Ich werde meinen Geist ausgießen auf deinen Samen und meinen Segen auf deine Sprößlinge.“

Hes. 36,27: „Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Innerstes geben.“

Petrus liest eine andere besonders prägnante Stelle vor, Joel 3, 1-5.

Da steht es, was an Wundern und Zeichen Israel geschenkt werden soll. Allerdings „danach“.

Wenn Prophetien geschehen bzw. geschahen, so gab und gibt es es Teil- und Vorerfüllungen. Schrittweise offenbart Gott oft erst seine Geheimnisse.

Danach“ meint sicher nach der Wiederannahme bzw. Wiederherstellung Israels. Sieht Petrus sie jetzt gegeben?

Zum einen verändert er den Joel-Text und sagt, Gott gibt v o n seinem Geist. Das ist Teilerfüllung.

Zum anderen erklärt er: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, damit die Zeit der Erquickung komme vor dem Angesicht des Herrn“.

Mit Zeit der Erquickung kann in dem Zusammenhang nur die Wiederkunft des Messias gemeint sein und damit die Aufrichtung des von ihm bzw. den Propheten verheißenen Königreiches.

Jedenfalls ruft Petrus mit ganzem Ernst und Eifer zur Buße. Sie, die Juden, haben den ihnen von Gott verheißenen und gesandten Retter, Erlöser durch die Hände der Ungläubigen kreuzigen und töten lassen. Das ist große Schuld. Seine Anklagen sind ernst.

Aber Jesus ist auferstanden, er lebt. Man ziehe Konsequenzen.

Viele taten das. 3000 ließen sich an diesem Tage taufen und wurden „hinzugetan“ zur Schar der Jünger.

Es geschahen noch manche Aufbrüche des Glaubens, Gott ließ Wunder und Wunder geschehen, und doch –

ab Mitte der Apostelgeschichte erfahren wir, dass doch kein endgültiger Durchbruch geschehen ist.

Juden lehnen weiterhin ab. Von den Aposteln hören wir immer weniger, Gott beginnt ein neues Kapitel seiner Wege mit den Menschen.

Paulus tritt auf. Paulus als Sonderbeauftragter für die Nationen mit seiner ihm gegebenen Botschaft der totalen Gnade.

Beim Apostelkonzil hatten ihn die Leiter der Jerusalemer Gemeinde bestätigt, hatten seine Gnadenbotschaft anerkannt und ihm den Auftrag gegeben, zu den Nationen zu gehen .(Apostelgesch. 15 , Gal. 2,9)

Ohne des Gesetztes Werke, allein durch den Glauben“(Rö. 3, 28), war seine Botschaft an die Nationen, die Nichtjuden.

Israel wird noch einmal beiseite gestellt, bis…

ja, bis die von Gott bestimmte Zahl der „Heiden“ sich hat rufen lassen. (Rö. 11,25). Dann endlich wird Gott mit Israel neu beginnen und alle seine Pläne ausführen. Dann endlich wird „die Hütte Davids“ (Amos 9, 11) aufgebaut werden und Israel zum Segen für die Völker werden. (Apg. 15,16 – 17)

Und dann wird wohl auch die Zeit sein, da Petrus seinen ihn vom Herrn (Matth. 16, 19) zugesagten Schlüssel des Himmelreiches kräftig gebrauchen darf.

Bis jetzt war auch da nur Vorerfüllung. Einige Tausend ließen sich Pfingsten und danach rufen, den Samaritanern durfte Petrus die Botschaft vom Heil in Jesus bringen und sie empfingen Heiligen Geist, als er ihnen die Hände auflegte. Im Hause des Kornelius tat er Türen für Jesus auf, dann trat er immer mehr hinter Paulus zurück. Seine Zeit kommt noch.

Sein Schlüsseldienst ist wohl noch in Wartestellung, in einer Zeit des Überganges, bis im Millenium Israel seinen Auftrag an den Völkern ausführen wird.

Wir aber dürfen uns von Paulus rufen und belehren lassen: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Eph. 2, 8-10)

Ursula Riepe (11.10.2009)

Ursula Riepe

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Den oben abgebildeten Text können Sie sich wie gewohnt auch hier als Pdf-Datei herunterladen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2012_05_05_bibelgespraechskreis_riepe.pdf