Kategorie-Archiv: 2009

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Bibelgesprächskreis

Apostelgeschichte 4, 1 – 5,11

Thema: Die junge Gemeinde in äußeren und inneren Nöten.

Dortmund-Asseln, Juni 2012

A. Verfolgung und Bedrohung (Apg. 4,1 – 4,31)

Das Thema unseres letzten Bibelgespräches (siehe auch: http://asselner.gemeinde-inter.net/2012/05/22/apostelgeschichte-3-1-26-die-heilung-des-gelaehmten) war das Wunder an einem Mann, 40 Jahre alt, der von Mutterleibe an gelähmt gewesen war. Petrus und Johannes begegneten ihm an der sog. „schönen“ Tür des Tempels und Petrus durfte ihn in apostolischer Vollmacht heilen.

Der Gelähmte ist geheilt, aber nun geht Verfolgung los.

Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen“, hat Jesus schon in Joh.15, 20 zu seinen Jüngern gesagt. Das müssen Petrus und Johannes nun erfahren.

Der Tempelhauptmann, die Priester und Sadduzäer treten vor und stecken sie über Nacht ins Gefängnis.

Es ist ja für diese Oberen des jüdischen Volkes eine unerhörte Herausforderung, aus dem Munde der Apostel immer wieder zu hören: „Jesus ist der verheißene Messias, er ist wirklich auferstanden, er ist der, von dem schon die Propheten gesagt haben.“ Und auch: „In seinem Namen ist das Wunder an dem Gelähmten geschehen.“

Unter Drohen verbietet man Petrus und Johannes, weiter von Jesus zu reden und zu lehren. Petrus und Johannes aber antworten: „Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott? Wir können`s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg. 4, 19 u. 20)

Die Oberen der Juden lassen sie gehen

Die junge Gemeinde ist in einer Notsituation.

Da kann nur Gott helfen.

Petrus und Johannes und die, die ihnen nahe stehen, kommen zum Gebet zusammen.

Und es fällt ihnen der zweite Psalm ein, den David ca. 1000 Jahre vorher geschrieben hat und der eben solch eine Situation anspricht. In Anlehnung daran sprechen sie die betreffenden Verse vor Gott aus mit der dringenden Bitte um seine Hilfe (Ps. 2, 1. u. 2):

Warum toben die Heiden und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist? Die Könige der Erde treten zusammen und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Gesalbten.“ (Mit „Heiden“ sind sicherlich die Römer gemeint, bei „Völker“ ist wohl an die verschiedenen Völkerschaften Israels zu denken, Könige und Fürsten sind die jeweils Oberen)

Und weiter rufen sie:

Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels. …. Und nun, Herr, sieh ihr Drohen an und gib deinen Knechten mit aller Freimut zu reden dein Wort. Strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“ (Apg. 4, 27-30)

Die Stätte bebte, heißt es, und sie wurden mit Heiligem Geist erfüllt und redeten mit Freimut das Wort von Jesus. Wie wir später hören, bestätigte Gott auch durch Wunder und Zeichen weiter ihren Dienst.

B. Heuchelei in der Gemeinde (Apg.4,32 – 5,11)

Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele“, heißt es Apg. 4,32.

Es war niemand mehr unter ihnen, der Not litt. Sie teilten ihren Besitz, verkauften sogar Äcker um einander zu helfen. Das erlöste Geld brachten sie den Aposteln, die es verwalteten.

Ananias und Saphira hatten auch einen Acker verkauft und brachten Geld zu den Aposteln. Es war nicht der ganze Betrag, sie gaben aber vor, es sei alles, was sie erhalten hätten. Petrus durchschaute den Betrug, die Heuchelei. „Ihr hättet doch einen Teil behalten können,“ sagte er. „So habt ihr Gott und den Heiligen Geist belogen.“

Zuerst ist es Ananias, dann Saphira, die so zu Petrus kommen. Beide fallen tot um.

Ist Gott so streng? So hart?

Wir sollten uns kein falsches Bild von Gott machen. Auch wenn Gott Liebe ist, gab es neben Heilungswundern schon immer Strafwunder Gottes. Und zur Vollmacht der Apostel gehörte auch Gemeindezucht.

Zu bedenken ist allerdings auch, dass wir hier noch in der von Petrus in seiner Pfingstpredigt angesprochenen pfingstlichen Phase sind, einer Vorwegnahme der bei Joel 3 angekündigten Zeit mit ihren Wundern und Zeichen – und Gerichten.

Nach dem Gesetz des Mose wurde jeder, der bewusst und willentlich sündigte, streng bestraft und aus dem Volke ausgerottet. Ähnlich strenge Gesetze wird es im sog. tausenjährigen Reich nach dem Wiederkommen Jesu geben. Satan ist gebunden, er kann die Menschen nicht mehr verführen. Es ist Friede und Sicherheit ringsum, das Land ist fruchtbar und bringt reiche Ernte, ein idealer Zustand. Aber leider ist damit das menschliche Herz nicht geändert. Selbst unter diesen gut geordneten Umständen geschieht noch Sünde. Es war wohl Karl Marx, der meinte, dass man nur die Umstände ändern müsse, damit die Menschen anders würden. Hier wird uns gezeigt, dass das menschliche Herz dasselbe bleibt, es sei denn, Jesus verändert es durch den Heiligen Geist zu einem neuen Denken, Fühlen, Wollen.

So werden in dieser Vorschattung des kommenden Königreiches die dann geltenden Gesetze an Ananias und Saphira zur Anwendung gebracht.

Aus der Bibel wissen wir nun weiter, dass am Ende dieser heilsgeschichtlichen Phase Satan noch einmal losgelassen wird und dass es ihm wieder gelingt, ganze Völkerschaften zu verführen. Aber es fällt Feuer vom Himmel und die Feinde Gottes werden vernichtet. „Es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.“ (Offb. 20,9)

Aber Gottes Wege enden nie bei Gericht. Wie sagte einmal jemand:

Gottes Zorn ist die Temperatur seiner Liebe.“

Seine Wege mit der Menschheit haben ein Ziel.

Paulus sagt es uns in Rö. 11, 36:

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge.“ Oder

Gott wird alles in allem sein.“ (1. Kor.15,28)

Ursula Riepe

Ursula Riepe

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Diesen Text können Sie sich wie üblich auch gerne als Pdf-Datei hier herunterladen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2012_06_11_bibelgespraechskreis_riepe.pdf

Gottesdienst-Ausfall am morgigen Sonntag!

Allen Bloglesern noch frohe Weihnachten!

Ein wichtiger Hinweis: Am morgigen Sonntag entfällt der Gottesdienst!

Der nächste Gottesdienst beginnt erst wieder im neuen Jahr, am 03.01.2010 (um 10:30 Uhr).

Dazu laden wir recht herzlich ein!

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt

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Herzliche Einladung zum Asselner Weihnachtsmarkt!
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Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund-Asseln
wird auch heute (Sonntag, den 06.12.2009)
wieder für Sie da sein!
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Wir freuen uns auf Sie!
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[Ab 11 Uhr / Veranstaltungsort:
44319 Dortmund (-Asseln), Kreuzung Hagedorn / Grüningsweg]
Willkommen auf dem Asselner Weihnachtsmarkt 2009!

Willkommen auf dem Asselner Weihnachtsmarkt 2009!

Kinder in Not / Stand der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Do-Asseln

Kinder in Not / Stand der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Do-Asseln

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Impressionen vom Asselner Weihnachtsmarkt 2009

Nachträglich eingefügt: Aufnahmefeier im November & 1. Advent

Nachträglich wurde heute, am Nikolaustag, ein Blogbeitrag eingefügt, der über die Aufnahmefeier berichtet.

Um mehr darüber zu erfahren, klicken Sie bitte hierhin:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2009/11/15/aufnahme-feier

Des Weiteren wurde auch noch ein Blogartikel über den 1. Advent verfasst, diesen finden Sie hier:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2009/11/29/zum-ersten-advent

Ihnen einen gesegneten 2. Advent!

Asselner Weihnachtsmarkt

Heute (ab 11 Uhr) und morgen wird unsere Gemeinde wieder auf dem Asselner Weihnachtsmarkt (Stand 33) vertreten sein. Dazu laden wir herzlich ein!

Die Gemeinde unterstützt damit u. a. die Inititative „Kinder in Not“, die seit 1991 das Ziel hat, weißrussischen Kindern einen Erholungsaufenthalt in Dortmund und Umgebung zu ermöglichen. Nachweislich fördert ein solcher Aufenthalt die Gesundheit der jungen Gäste, die häufig unter den extremen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden.

Zum ersten Advent

Impressionen zum ersten Advent 2009

Impressionen zum ersten Advent 2009

Reinhard Lorenz predigte darüber, dass die geistliche Ernte umso größer wird, wenn zuvor reichlich gesät wurde. Da GOTT uns im Übermaß beschenkt hat, dürfen wir davon entsprechend viel weitergeben. GOTTES „Konjunkturpaket“ will, dass allen Menschen geholfen werde, weswegen wir die Liebe GOTTES nicht für uns behalten dürfen. GOTT möchte auch heute viele Menschen erreichen, deswegen gilt es, in das Reich GOTTES zu „investieren“…

Predigt: Reinhard Lorenz

Predigt: Reinhard Lorenz

Impressionen zum ersten Advent 2009

Impressionen zum ersten Advent 2009

Nach der Predigt war wieder Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee und Weihnachtsplätzchen miteinander ins Gespräch zu kommen…

Impressionen zum ersten Advent 2009

Impressionen zum ersten Advent 2009

Jung und alt feiern den ersten Advent!

Impressionen zum ersten Advent 2009

Impressionen zum ersten Advent 2009

Advents-Basar zugunsten von Tschernobylkindern

Adventskerze

Damit sich auch im nächsten Jahr 2010 wieder weißrussische Kinder von den Folgen der Tschernobylkatastrophe in Dortmund und Umgebung erholen können, findet der alljährliche Adventsbasar HEUTE in unserem Gemeinde-Cafè in Dortmund-Asseln statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer, den Sie sich hier herunterladen und ausdrucken können:

2009_11_28_basar_plakat_fuer_den_aushang_.pdf

Aufnahme-Feier

Ein neues Mitglied wurde an diesem Tag (15.11.2009) feierlich in unserer Gemeinde aufgenommen. Nach einer Predigt von Friederike Faß, die das Suchen nach GOTT zum Thema hatte, erzählte der junge Mann, wie er auf unsere Gemeinde gestoßen war. Nach einem gemeinsamen Gebet wurde im Anschluss daran das Essen eingenommen, sodass viel Zeit war, miteinander ins Gespräch zu kommen!

Aufnahmegottesdienst / Predigt
Aufnahmegottesdienst / Predigt
Aufnahmegottesdienst / Predigt
Aufnahmegottesdienst / Predigt

Familie Rygus
Hinten im Bild: Die Familie des neuen Gemeinde-Mitglieds

Andreas Rygus berichtet
Bericht
Gemeinsames Essen in den Räumlichkeiten der Gemeinde
Gemeinsames Essen in den Räumlichkeiten der Gemeinde
Die Aufnahmefeier neigt sich dem Ende zu...
Die Aufnahmefeier neigt sich dem Ende zu…

Von den Kindern lernen?

Kinder können schon mal echt nervig sein…  Oder sind es nur die gereizten Erwachsenen, hier die Jünger JESUS, die zeigen, dass sie einfach (von den Kindern) noch eine Menge lernen können?

Warum es manchmal gut ist, seine (vernünftigen) Bedenken fallen zu lassen – und wieso es Kinder schon mal einfacher als Erwachsene haben, das können Sie in der folgenden Predigt gerne nachlesen:

http://asselner.gemeinde-inter.net/2009_11_08_predigt_s._stroever.pdf

Predigt vom 11.08.2009 "Lasst die Kinder zu mir kommen" / Silvio Ströver

Silvio Ströver (08.11.2009)

Freude an GOTT

…drückt der Psalm 84 aus!

Ursula Riepe predigte am 11. Oktober über diesen Lobgesang GOTTES, der in der Luther-Übersetzung mit „Freude am Haus GOTTES“ überschrieben ist.

Um die Predigt zu lesen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:
http://asselner.gemeinde-inter.net/2009_10_11_predigt_u._riepe.pdf

Ursula Riepe (11. Oktober 2009)

Ursula Riepe (11. Oktober 2009)